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Valencia in der Krise

Formkurve: Titelverteidiger Valencia CF steckt vor dem Duell mit dem FC Steaua Bucuresti in einem Tief.

Nach der Winterpause geht es diese Woche auch im UEFA-Pokal weiter. uefa.com wirft einen Blick auf die Form der 32 noch im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften.

Valencia CF - FC Steaua Bucuresti
Nach dem enttäuschenden Aus in der UEFA Champions League schaffte Valencia in der Primera División zwei Siege sowie ein Unentschieden gegen Tabellenführer FC Barcelona. Nach der Winterpause lief es für das Team jedoch weniger erfolgreich. Der amtierende UEFA-Pokal-Sieger startete zwar mit einem 2:1-Sieg über Levante UD in das Jahr 2005, wartet aber nunmehr seit fünf Partien auf einen dreifachen Punktgewinn. Mit 16 Zählern Rückstand auf Barça ist der Traum von der Meisterschaft schon beendet. Nach einem torlosen Unentschieden bei CA Osasuna gab es eine 1:3-Niederlage im Derby gegen Villarreal CF sowie jeweils ein Remis gegen Athletic Club Bilbao (2:2) und Real Sociedad de Fútbol (3:3). Am Samstag verlor Claudio Ranieris Mannschaft im Mestalla schließlich mit 1:2 gegen den RC Deportivo La Coruña.

Vor allem in der Abwehr drückt derzeit der Schuh. Ohne Routinier Mauricio Pellegrino, der im Januar zu Liverpool FC wechselte, und Roberto Ayala, der aufgrund eines Rippenbruchs ausfällt, kassierte Valencia in fünf Spielen zehn Tore; in den 18 Partien zuvor gab es nur insgesamt 13 Gegentreffer. Neben Ayala muss Valencia gegen Steaua auch auf Miguel Ángel Angulo verzichten. Der Angreifer wurde gegen Werder Bremen vom Platz gestellt und für sieben Spiele gesperrt.

Neu dabei: Roberto Angel Amarilla Lezcano
Abgänge: Mauricio Pellegrino.

Für Steaua lief es dagegen wesentlich besser, seit die Rumänen im Dezember zum Abschluss der UEFA-Pokal-Gruppe B bei Club Athletic Bilbao verloren. Trotz dieser Niederlage zog Steaua als Tabellenzweiter in die Runde der letzten 32 ein. In der Folge gab es einen 3:0-Sieg gegen den FC Apulum Alba Iulia, durch den man mit sechs Punkten Vorsprung als Tabellenführer der rumänischen Meisterschaft in die Winterpause ging. Dort geht es erst am 5. März weiter, so dass sich Steaua mit Testspielen auf seine Einsätze auf europäischer Bühne vorbereiten musste.

Walter Zengas Team reiste nach Zypern und gewann dort gegen den russischen Zweitligisten FC Luch-Energia Vladivostok, PFC Levski Sofia und den FC Thun. Neben einem Remis gegen FK Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) gab es eine Niederlage gegen FK Zemun. Dann ging es nach Neapel, wo auf einen Sieg gegen den italienischen Amateurklub U.S. Angri 1927 ein Unentschieden gegen UEFA-Pokal-Mitstreiter Grazer AK und eine Niederlage gegen den FC Internazionale Milano folgten. In diesen Partien konnte sich das neu formierte Team einspielen. Mehrere Spieler haben den Verein verlassen, dafür kamen Mittelfeldspieler Banel Nicolita und der vielseitige Boris Keca. Nicolita könnte in Spanien gleich zum Einsatz kommen, denn Florian Dumitru fällt nach einer Knieoperation aus. Hinter Torwart Martin Tudor steht nach einer Halsoperation noch ein großes Fragezeichen.

Neu dabei: Banel Nicolita, Boris Keca, Marius Florian Toma (B-Kader)
Abgänge: Pompilu Stoica, Valeriu Rachita, Daniel Balan, Nana Falemi, Adrian Pitu

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