10 Gründe: Darum läuft's mit Löw
Freitag, 13. März 2015
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Joachim Löw hat seinen Vertrag als Bundestrainer bis zur FIFA-WM 2018 verlängert - UEFA.com nennt aus diesem Anlass zehn Gründe, warum der 55-Jährige mit Deutschland so erfolgreich ist.
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Joachim Löw, der im vergangenen Sommer mit Deutschland die FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gewann und daraufhin zum FIFA Trainer des Jahres gewählt wurde, hat seinen Vertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorzeitig um zwei Jahre bis 2018 verlängert. Total überraschend kam der Titelgewinn in Südamerika nicht, schließlich führte Löw die Nationalelf in die Halbfinals der UEFA EURO 2012 und der FIFA-WM 2010 sowie ins Endspiel der UEFA EURO 2008. Das hat UEFA.com zum Anlass genommen, zehn Gründe vorzustellen, warum der 55-Jährige mit Deutschland so erfolgreich ist.
Jugendförderung zahlt sich aus
Nachdem Deutschland mit einer alternden Elf bei der UEFA EURO 2000 Gruppenletzter wurde, überarbeitete man bekanntermaßen die Jugendförderung radikal. Diese Veränderungen zahlten sich bald durch Jugendtitel aus, nun machen sich die vielen, starken jungen Spieler auch im Seniorenbereich bemerkbar. Wenn man bedenkt, dass Leistungsträger wie Toni Kroos, Jérôme Boateng, Mats Hummels, Thomas Müller, Mesut Özil, Marco Reus und Mario Götze noch lange nicht auf dem Zenit ihrer Karriere stehen und die nächste Generation um Julian Draxler, Max Meyer, Maximilian Arnold oder Niklas Süle schon an die Tür klopft, dann ist es kein Wunder, dass Löw selbst sagt: "Unsere junge Mannschaft ist noch nicht am Ende ihrer Entwicklung".
Taktische Neuausrichtung nach der WM 2006
Gemeinsam mit Jürgen Klinsmann war Löw 2006, damals noch als Co-Trainer, bei der WM im eigenen Land für eine Neuausrichtung der deutschen Nationalmannschaft verantwortlich. Die Konzepte wurden modernisiert, die "deutschen Tugenden" zwar nicht ad acta gelegt, aber doch um Spielwitz und Offensivgeist erweitert. Diesen Weg hat er stets, auch gegen Widerstände von Außen und nach Rückschlägen, konsequent durchgezogen.
Tolles Umfeld durch den DFB
Ebenfalls im Vorlauf auf 2006 unterzog der DFB das Umfeld der Nationalmannschaft einem großen Wandel. Mit Oliver Bierhoff wurde erstmals ein Nationalmannschaftsmanager installiert, der Aufwand rund um die Mannschaft wurde erheblich vergrößert. Auch das blieb nicht ohne Kritik, sollte sich letztendlich aber auszahlen.