Vorschau: Tschechische Republik - Türkei

Erinnerungen an eines der besten Endrundenspiele bei einer EURO werden wach, wenn die Tschechische Republik auf die Türkei trifft. Für beide Mannschaften ist es ein Alles-oder-nichts-Spiel.

©Panoramic
  • Mit der Türkei und der Tschechischen Republik treffen in Gruppe D zwei Mannschaften aufeinander, die bereits in derselben Qualifikationsgruppe gegeneinander spielten
  • Dabei gewann jeweils das Auswärtsteam, die Tschechen mit 2:1 in Istanbul und die Türken 2:0 in Prag
  • Bei der UEFA EURO 2008 drehte die Türkei in Genf einen 0:2-Rückstand gegen die Tschechen in einen 3:2-Sieg
  • Michal Kadlec, Tomáš Necid, Tomáš Sivok und David Pavelka spielen alle in der Türkei
  • Der tschechische Kapitän Tomáš Rosický fällt für den Rest des Turniers aus

Voraussichtliche Aufstellungen
Tschechische Republik: Čech; Kadeřábek, Sivok, Hubník, Gebre Selassie; Darida, Pavelka; Skalák, Dočkal, Krejčí; Necid
Es fehlt:
Rosický (Oberschenkel)
Fraglich: Keiner
Sperre droht: David Limberský, Tomáš Sivok

Türkei: Volkan Babacan; Şener Özbayraklı, Semih Kaya, Hakan Balta, İsmail Köybaşı; Mehmet Topal, Selçuk İnan; Volkan Şen, Hakan Çalhanoğlu, Emre Mor; Cenk Tosun
Es fehlt: Keiner
Fraglich: Nuri Şahin (Knie)
Sperre droht: Burak Yılmaz, Cenk Tosun, Hakan Balta, Ozan Tufan, Volkan Şen

Trainerstimmen
Pavel Vrba, Tschechische Republik
Wir brauchen wohl einen Sieg zum Weiterkommen. Deshalb werden wir offensiver aufstellen und spielen. Wir müssen dabei aber auch das Spiel kontrollieren.

Die meisten Spieler haben schon bedeutende Spiele bestritten; viele von ihnen mit ihren Klubs, aber auch in der Qualifikation zu dieser Endrunde. Daher mache ich mir keine Gedanken, dass unsere Spieler womöglich nicht bereit sein könnten oder nicht wüssten, was auf dem Spiel steht. Sie werden ihr Maximum herausholen.

Ich werde mir das Spiel anschauen, als uns die Türkei in der Qualifikation für diese EURO in Prag bezwungen hat. Das war aus ihrer Sicht ein großartiges Spiel. Ich denke, das jetzige Spiel wird anders, weil beide Mannschaften drei Punkte brauchen. Wir haben in der Türkei gewonnen, sie in Prag. Mal sehen, wer in Frankreich gewinnt.

Fatih Terim, Türkei
Für mich war dies von Beginn an die "Todesgruppe", die man ganz einfach überstehen muss - egal wie. Wir haben bei der Endrunde bislang nicht zu unserem Spiel gefunden, das hat man auch gemerkt. Im letzten Gruppenspiel soll sich dies ändern.

Das Spiel wird sicher interessant. Beide Teams müssen gewinnen und werden alles daran setzen. Die Tschechen haben in den ersten beiden Spielen gezeigt, dass sie großes Potential haben.

Es ist nicht vorbei, bevor es rechnerisch vorbei ist. Wir müssen jetzt zeigen, was wir können und unseren besten Fußball spielen. Wir wollen den ersten Sieg in Frankreich und daran werden wir alles setzen.

UEFA.com-Teamreporter
Ondřej Zlámal, Tschechische Republik (@UEFAcomOndrejZ)
Ein Sieg ist Pflicht für die Tschechen. Sie müssen aber ohne ihren Spielmacher und Kapitän Tomáš Rosický auskommen. Sie müssen darauf reagieren und sich daran erinnern, wie man ohne ihn erfolgreich sein kann. Es wird erwartet, dass Bořek Dočkal die Rolle und die Verantwortung von  Rosický übernehmen wird. Tomáš Necid, der bei einem türkischen Klub spielt, könnte ebenfalls in die Startelf rücken. So oder so; die Tschechen müssen beweisen, dass sie das Achelfinale verdient haben.

Çetin Cem Yılmaz, Türkei (@UEFAcomCetinCY)
Für die Türkei beginnt die Zeit des Rechnens. Trotz zweier unterdurchschnittlicher Leistungen gegen zwei sehr solide Mannschaften hat die Türkei immer noch die Chance weiterzukommen. Wie die Medien berichten (allerdings war dazu sehr wenig aus dem Mannschaftsquartier zu hören), wird Terim die Startelf kräftig durcheinander wirbeln. Denn einige etablierte Spieler sind bislang den Erwartungen nicht gerecht geworden.

Formkurve (wettbewerbsübergreifend, aktuellste Ergebnisse zuerst)
Tschechische Republik: UNNSSUNNSS
Türkei:
NNSSNSSUSS

Hätten Sie es gewusst?
Die einzige türkische Mannschaft, die bislang ein UEFA-Spiel in Lens bestritt, war Gaziantepspor. Im November 2003 waren sie im UEFA-Pokal im Stade Félix-Bollaert mit 3:1 erfolgreich.

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