Neue Entwicklungswege für Elitejuniorinnen in Liechtenstein
Montag, 24. August 2026
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Mit der Gründung von zwei neuen Elitejuniorinnen-Teams schafft der Liechtensteiner Fußballverband (LFV) Chancen für vielversprechende Nachwuchstalente.
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In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Future Champs Ostschweiz (FCO) und dem Schweizerischen Fußballverband (SFV) wird der LFV ab dieser Saison je ein Team der U14- sowie der U16-Juniorinnen in den Elitenachwuchsstrukturen der Schweiz einsetzen.
Der Stützpunkt FCO Liechtenstein-Rheintal soll Nachwuchsteams aus Liechtenstein und dem gesamten Rheintal einen besseren Zugang zu qualitativ hochwertigem Training und Wettbewerben in ihrer Nähe ermöglichen.
Mehr Möglichkeiten für den Elitenachwuchs
Liechtenstein hat in den letzten Jahren große Fortschritte auf internationaler Bühne erzielt und im Februar 2025 sein erstes Pflichtspiel in der UEFA Women’s Nations League bestritten – zehn Jahre nach Gründung seines Frauen-Nationalteams. Mit dem 2:2-Unentschieden gegen Armenien folgte vier Monate später der erste Punkterfolg in einem Wettbewerbsspiel.
Im Rahmen seiner Frauenfußballstrategie „Frauen am Ball 2026“ engagiert sich der LFV nun, die Entwicklungsmöglichkeiten für Mädchen zu verbessern und Wege in den Elitefußball aufzuzeigen.
„Die gezielte Förderung von Mädchen und Frauen ist ein zentrales Anliegen des LFV und ein wichtiger Bestandteil unserer Gesamtstrategie“, erklärte Adrienne Krysl, Sportdirektorin des LFV.
Mit der Aufnahme von Teams in die Elitenachwuchsstrukturen der Schweiz wird dieser Anspruch unterstrichen. Es werden qualitativ hochstehende Trainings und Wettbewerbe sichergestellt, das Reiseaufkommen für den Nachwuchs und ihre Familien verringert und gleichzeitig der Zugang zum Elitefußball verbessert.
Landesübergreifende Nachwuchsförderung
Die Gründung des Stützpunktes FCO Liechtenstein-Rheintal spiegelt auch die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit wider, wenn es darum geht, Entwicklungsmöglichkeiten für vielversprechende Nachwuchstalente zu verbessern.
Neben der von FCO, dem SFV und seinen regionalen Partnern bereitgestellten Expertise und Ressourcen wird auch die Infrastruktur in Liechtenstein eine wichtige Rolle spielen.
„Hier in Liechtenstein verfügen wir über eine ausgezeichnete Infrastruktur für die nachhaltige Entwicklung von Talenten“, so Krysl. „Moderne Trainingseinrichtungen, die zentrale Lage im Rheintal und eine enge Zusammenarbeit mit dem SFV und regionalen Partnern schaffen optimale Bedingungen für die Entwicklung von Spielerinnen.“
Der LFV hofft, dass mit dieser Initiative die Standards im Mädchen- und Frauenfußball im Land weiter angehoben werden. Die neuen U14- und U16-Auswahlteams sind ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der nächsten Generation an Spielerinnen.