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Campus-Eröffnung läutet neue Ära im österreichischen Fußball ein

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Der Österreichische Fußball-Bund hat seinen neuen ÖFB Campus mit einem Tag voller Aktivitäten für Groß und Klein eingeweiht – der jüngste Meilenstein in einer für den österreichischen Fußball spannenden Zeit.

Campus-Eröffnung läutet neue Ära im österreichischen Fußball ein
ÖFB/Johannes Friedl

Die Einweihung des neuen ÖFB Campus in Wien war ein feierliches Ereignis im Vorfeld der ersten Teilnahme der österreichischen Nationalelf an einer FIFA-WM seit 1998.

Das neue Zentrum des österreichischen Fußballs, das unter anderem durch das UEFA-HatTrick-Programm finanziert wurde, hat nun den Betrieb aufgenommen und dient als Heimat der österreichischen Nationalteams, der ÖFB-Administration sowie als Entwicklungszentrum für Trainer/-innen und Schiedsrichter/-innen.

Fans jeden Alters konnten sich diese Woche ein Bild von der topmodernen Anlage machen, auf der der ÖFB eine Reihe von Aktivitäten veranstaltete, darunter Führungen, ein Kinderturnier, interaktive Aktivitäten und eine offizielle Eröffnungszeremonie.

„Hier entsteht die Zukunft des österreichischen Fußballs“, sagte der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende Josef Pröll. „Der Campus ist ein Zeichen der Einheit, er steht für Professionalität, Zusammenhalt und Fortschritt und soll unsere Jugend inspirieren.“

„Hier entsteht die Zukunft des österreichischen Fußballs.“

Josef Pröll, ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender

Ein Tag voller Optimismus

Die Eröffnungszeremonie begann mit einem Fußballturnier für die Alterskategorien U8 bis U11. Das Turnier wurde im 1 000 Zuschauer/-innen fassenden Stadion ausgetragen, das zum Campus gehört und in dem die A-Nationalmannschaften trainieren und die ÖFB-Nachwuchsauswahlen Spiele austragen. 40 Teams aus lokalen Vereinen nahmen daran teil und anschließend fand eine Preisverleihung für die Sieger statt.

Bei Führungen hinter die Kulissen konnten die Fans zudem einen Blick auf die Umkleidekabinen, Fitnessräume, das Hotel, die Spielerlounge und den ÖFB-Teambus werfen, während auf den Spielfeldern des Campus den ganzen Tag über fünf interaktive Aktivitäten angeboten wurden.

Im Anschluss an das Turnier wurde der Campus in einer Zeremonie mit Vertreter/-innen aus Sport, Politik und Wirtschaft offiziell eingeweiht.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin sagte bei seiner Eröffnungsrede: „Ich weiß, was es für die Spielerinnen und Spieler bedeutet, ein Fußball-Zuhause zu haben. Sie fühlen sich stärker miteinander verbunden. Der österreichische Fußball entwickelt sich offensichtlich sehr gut und hat jetzt noch diese Stabilität. Der österreichische Fußball hat eine vielversprechende Zukunft.“

Wie funktioniert das UEFA-HatTrick-Programm?

Im Rahmen des UEFA-HatTrick-Programms werden die Nettoeinnahmen aus der Männer-EM-Endrunde auf drei Arten an die europäischen Nationalverbände ausgeschüttet:

  • Investitionszahlungen alle vier Jahre zur Verwendung für strategische Prioritäten (EUR 5 Mio. pro Verband). Jeder Projektantrag wird von der UEFA-HatTrick-Kommission geprüft.
  • Solidaritätszahlungen zur Unterstützung bei der Deckung laufender Kosten (EUR 1 Mio. jährlich pro Verband).
  • Jährliche Anreizzahlungen: Jeder Verband hat Anrecht auf Anreizzahlungen von bis zu EUR 2 Mio. pro Saison, um diverse Initiativen und Standards der UEFA umzusetzen.

Auf den jüngsten Erfolgen aufbauen

Der Gebäudekomplex rund um das Hauptstadion des ÖFB-Campus umfasst auch einen sechsstöckigen Verbandssitz mit Bereichen für Spielerinnen und Spieler, Betreuungspersonal und Medien, drei zusätzliche Trainingsplätze in Standardgröße sowie eine Indoor-Trainingsanlage mit einem weiteren Standardplatz.

Die Einweihung des Campus kommt zu einem für den österreichischen Fußball historischen Zeitpunkt. Die Männer-Nationalelf bereitet sich auf die erste WM-Teilnahme seit 28 Jahren vor und stand zuletzt zweimal im EM-Achtelfinale.

Am 12. August findet zudem der UEFA-Superpokal in Salzburg statt, das größte UEFA-Event in der Alpenrepublik seit der Ausrichtung der EURO 2008 zusammen mit der Schweiz.