Pogba unterstützt Opfer von Landminen in Afghanistan
Freitag, 19. Februar 2016
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Paul Pogba teilt seine Liebe für den Fußball, indem er die Partnerschaft zwischen UEFA und IKRK unterstützt, wenn es um den Einsatz für Landminen-Opfer in Afghanistan geht. Hier spricht er exklusiv darüber.
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Paul Pogba wird die mittlerweile jährliche Spende der UEFA an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor dem Achtelfinalspiel der UEFA Champions League zwischen Juventus und Bayern am 23. Februar überreichen.
Der französische Nationalspieler von Juventus, der 2015 von den UEFA.com-Usern ins Team des Jahres gewählt wurde, freut sich darüber, bei dieser Gelegenheit das IKRK zu unterstützen. Dessen Initiative, die wiederum von der UEFA unterstützt wird, setzt sich für Opfer von Landminen in Afghanistan ein - mit Prothesenversorgung, Physiotherapie und auch mit Fußball. Im Reha-Zentrum des IKRK in Kabul hat sich tatsächlich eine Fußballmannschaft formiert, um Patienten zu helfen, ihren Körper und auch ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Pogba setzte sich über Skype direkt mit den IKRK-Spielern in Verbindung.
In einem exklusiven Interview mit UEFA.com äußert sich der 22-Jährige auch über seine Wahl ins Team des Jahres der UEFA.com-User, über sozial verantwortungsbewusste Fußballer und Fußballs als treibende Kraft in der persönlichen Entwicklung.
UEFA.com: Warum unterstützen Sie das Reha-Programm des IKRK in Afghanistan?
Paul Pogba: Es ist eine Ehre für mich, ausgewählt worden und Teil dieser Initiative zu sein. Das zeigt uns einmal mehr, wie viel Glück wir haben - wir können Fußball spielen, wir sind gesund. Ich bin wirklich gerührt, dass ich das tun darf. Ich danke dem IKRK dafür. Wenn ich Fußball spiele, denke ich oft an diese Leute. Denn außerhalb des Platzes ist man ein normaler Mensch. Wir haben sehr viel Glück, dessen müssen wir uns immer bewusst sein.
UEFA.com: Wie hat der Fußball Ihnen bei der Identitätsfindung geholfen?
Pogba: Der Fußball hat mir geholfen, meine Träume zu verwirklichen. Ich habe eine Siegermentalität angenommen. Ich mag es zu gewinnen. Wenn ich traurig bin oder etwas in meinem Privatleben schief läuft, zaubert der Fußball dennoch ein Lächeln in mein Gesicht. Ich liebe den Fußball, ich genieße ihn. Er hilft mir in meinem Alltag. Er ist die Liebe meines Lebens.