UEFA hilft Sportmanager-Austausch
Freitag, 6. Juni 2014
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Der schwedische Anti-Doping-Beauftragte Anders Rådström war im Rahmen des EU-Austauschprogramms für Sportmanager zu Gast bei der Anti-Doping-Einheit der UEFA.
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Die UEFA leistet ihren Beitrag zum EU-Austauschprogramm für Sportmanager, in dessen Rahmen ein europaweiter Wissens- und Praxistransfer stattfinden soll. Zuletzt konnte die UEFA einen der führenden Anti-Doping-Beauftragten in der Anti-Doping-Einheit der UEFA willkommen heißen.
Anders Rådström, der für den schwedischen Sportbund und die nationale Anti-Doping-Organisation (NADO) Schwedens als Manager tätig ist, ist intensiv darum bemüht, das Anti-Doping Administrations- und Managementsystem (ADAMS) der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) umzusetzen und war für zwei Tage Gast im Haus des Europäischen Fußballs in Nyon.
Rådström hatte zuvor bereits Anti-Doping Schweiz - die nationale Anti-Doping-Organisation (NADO) der Schweiz - und Sport Accord – die Vereinigung der olympischen und nicht-olympischen internationalen Sportverbände – in Lausanne im Rahmen seines Austausch - und Faktenfindungsprozesses besucht. Während der beiden Tage als Gast der UEFA wurde intensiv über alle Aspekte des Anti-Doping-Programms der UEFA gesprochen, so dass beide Seiten ihre Ideen teilen und neue Ansätze - auch für zukünftiges Zusammenarbeiten - finden konnten.
Das Anti-Doping-Programm der UEFA ist eines der umfangreichsten der Welt und durch seinen Besuch konnte Rådström einen einmaligen Einblick hinter die Kulissen gewinnen und erfahren, wie genau die UEFA ihre Anti-Doping-Richtlinien in ganz Europa plant und umsetzt.
"Diese beiden Tage waren sehr nützlich. Ich konnte mir ein gutes Bild davon verschaffen, wie ein derart großer Sportdachverband sein Anti-Doping-Programm umsetzt - und das im Rahmen einiger der wichtigsten und angesehensten Sportwettbewerbe überhaupt", sagte Rådström.
"Die Anti-Doping-Einheit der UEFA arbeitet immer gerne und eng mit den Anti-Doping-Partnern in ganz Europa und auch mit den nationalen Anti-Doping-Agenturen zusammen", fügte der Manager der Anti-Doping- und medizinischen Einheit der UEFA, Mike Earl, hinzu. "Der Besuch von Anders gab uns nicht nur die Chance, einer der führenden Anti-Doping-Organisationen einen Einblick in unser Programm zu geben, sondern machte es auch möglich, sich über gemeinsame Zielsetzungen und Optimierungen auszutauschen. Es ist uns ein zentrales Anliegen, mit Anti-Doping-Organisationen wie dieser eng zusammenzuarbeiten."