Dinamos Jungs werden erwachsen
Dienstag, 25. März 2014
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"Im nächsten Jahr können wir den Traum wahr werden lassen, von dem die ganze Dinamo-Gemeinde träumt", kündigte Dinamo Bucureştis Trainer Flavius Stoican an, dessen Spieler derzeit viel Lehrgeld bezahlen.
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Der FC Dinamo Bucureşti liegt mit 19 Punkten Rückstand auf Tabellenführer FC Steaua Bucureşti zwar nur auf dem vierten Platz in der rumänischen Liga, dennoch verläuft diese Saison für den Verein alles andere als enttäuschend.
2007 holte Dinamo den letzten seiner 18 Meistertitel, 2012 gab es den 13. Triumph im rumänischen Pokal. Für Ionuț Negoiță, der im letzten Jahr Mehrheitseigner des Klubs wurde, waren diese Zahlen nicht zu akzeptieren. Er verpflichtete daraufhin einen neuen Trainer und holte einige junge Spieler in die Mannschaft, die laut Negoiță "in der nächsten Saison um den Titel kämpfen kann".
Der neue Mann auf der Bank ist Dinamos früherer Rechtsverteidiger Flavius Stoican. Keiner seiner Stammspieler ist älter als 30, Torhüter Cristian Bălgrădean (26) und die Verteidiger Dragoș Grigore (27) und Laurențiu Rus (28) sind im Vergleich mit den Mittelfeldspielern Dorin Rotariu (18), Ionuț Șerban (18), Cosmin Matei (22) und Darius Buia (19) oder Verteidiger Steliano Filip (19) und Stürmer George Tucudean (22) sogar Routiniers.
Die Unerfahrenheit der Mannschaft war im Verlauf der Saison mehrmals zu spüren, doch es gab auch Erfolgserlebnisse wie das 1:1-Unentschieden bei Steaua zuletzt. Dinamos Jungstars konnten mit dem FC Astra Giurgiu und dem FC Petrolul Ploieşti noch nicht ganz mithalten, doch die "Câinii roşii" (Roten Hunde) sind guten Mutes, dass eine rosige Zukunft vor ihnen liegt.
"Im nächsten Jahr können wir den Traum wahr werden lassen, von dem die ganze Dinamo-Gemeinde träumt", meinte Stoican. "Wir werden uns auf jeden Fall steigern. Leider konnte man unsere fehlende Erfahrung in einigen Ligaspielen erkennen. Gegen Steaua (1:1), Viitorul Constanța (1:2) und Pandurii (2:3) haben wir nach der 89. Minute noch Gegentore kassiert. Wenn das nicht passiert wäre, hätten wir immer noch eine gute Chance auf den dritten Rang."
Solche Ausrutscher leistet sich Steaua in dieser Saison nicht und ist deshalb nach 24 Ligaspielen noch immer ungeschlagen. Die 25. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte scheint schon fast unter Dach und Fach, weshalb Trainer Laurențiu Reghecampf auch immer mehr jüngeren Spielern eine Chance gibt, wie Nicolae Stanciu (20), Alexandru Târnovan (18) oder Robert Vâlceanu (16).