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HSV besiegt Nürnberg, Freiburg demütigt SGE

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Der Hamburger SV landete im Abstiegskampf einen wichtigen Dreier gegen den 1. FC Nürnberg - im Abendspiel unterlag Eintracht Frankfurt dem SC Freiburg deutlich.

Hakan Çalhanoğlu war der Mann des Tages in Hamburg
Hakan Çalhanoğlu war der Mann des Tages in Hamburg ©Getty Images

Der Hamburger SV ist dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen, nachdem man den 1. FC Nürnberg besiegen konnte - Hakan Çalhanoğlu und ein Eigentor von Mike Frantz brachten die Entscheidung.

Für beide Mannschaften ging es im Abstiegskampf um wichtige Punkte und dementsprechend legten die Akteure auch los wie die Feuerwehr. Gerade mal 50 Sekunden waren gespielt, da kam Markus Feulner nach einem tollen Solo von Josip Drmić im Strafraum an den Ball, setzte das Leder aber links vorbei.

Eine Minute später war es Johan Djourou, der FCN-Keeper Raphael Schäfer nach einem Freistoß von Rafael van der Vaart aus kürzester Distanz prüfte, ehe Çalhanoğlu im darauf folgenden Angriff den Kasten mit einem Gewaltschuss nur knapp verfehlte. Die Hamburger übernahmen immer mehr das Kommando und hatten durch Çalhanoğlu nach 17 Minuten die nächste gute Gelegenheit - wieder aber ging der Ball knapp vorbei.

Von den Gästen war in dieser Phase nicht viel zu sehen, dennoch hatte Feulner in der 24. Minute die bis dato beste Chance der Partie, als er aus halbrechter Position aus 18 Metern den Außenpfosten traf. Das Team von Mirko Slomka ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und drückte weiter auf den Treffer, letztlich ging es aber mit dem torlosen Remis in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ein unverändertes Bild - der HSV ackerte, belohnte sich aber nicht mit dem Treffer. Immer wieder hatte Schäfer noch seine Hand im Spiel - und als dieser nach einem Kopfball vonJacques Zoua geschlagen war, rettete Javier Pinola auf der Linie.

Den Hausherren lief allmählich die Zeit davon, ehe Çalhanoğlu sich zehn Minuten vor dem Ende ein Herz fasste und der Ball endlich im Tor der Clubberer einschlug. Fünf Minuten später war dann endgültig der Deckel drauf - Frantz traf nach einer Flanke von Petr Jiráček ins eigene Tor. Der Schlussakkord gehörte aber noch den Franken durch Drmić.

Im Abendspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Heimmannschaft drückte auf den Treffer, scheiterte aber immer wieder an Gäste-Keeper Oliver Baumann.

Wie aus dem Nichts dann die Führung für das Team von Christian Streich, als Julian Schuster nach 34 Minuten mit einem Fallrückzieher aus kurzer Distanz erfolgreich war. Karim Guédé setzte nach einem tollen Konter in der 54. Minute noch einen oben drauf, wobei Joselu nur fünf Minuten später verkürzen konnte.

In der Mannschaft von Armin Veh keimte nochmals Hoffnung auf, die durch Felix Klaus nach einem erneuten Konter in der 70. Minute jäh zerstört wurde – Guédé setzte in der dritte Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 4:1-Erfolg für die Gäste.


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