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Newcastle als Spätzünder

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Gruppe D: Newcastle United FC und Panionios NFC hatten an diesem Wochenende Grund zum Jubeln, der FC Dinamo Tbilisi erlitt dagegen eine Schlappe.

Bei den Teilnehmern der UEFA-Pokal-Gruppe D gab es am Wochenende Licht und Schatten. Newcastle United FC, Panionios NFC und Sporting Clube de Portugal konnten Siege bejubeln, der FC Dinamo Tbilisi erlitt einen schweren Rückschlag, und der FC Sochaux-Montbéliard kam nicht über ein Unentschieden hinaus.

Tor in letzter Minute
Schon gegen Panionios hatte Newcastle beim 1:0-Sieg ein spätes Tor benötigt, und auch beim 4:3-Heimerfolg gegen Manchester City FC war Craig Bellamy erst in letzter Sekunde für den dramatischen Sieg zuständig. Zur Halbzeit war noch kein Treffer gefallen, Laurent Roberts Freistoß und Alan Shearers Elfmeter brachten die "Elstern" gegen ihren ehemaligen Trainer Kevin Keegan in Front. Aber City konnte durch Shaun Wright-Phillips und Robbie Fowlers Strafstoß ausgleichen, ehe Newcastle durch Robbie Elliott abermals in Führung ging. Die Gäste glichen durch Wright-Phillips abermals aus, aber mit einem platzierten Volleyschuss von Bellamy schaffte Newcastle den umjubelten Sieg und den Sprung auf Platz sieben in der Tabelle.

Remis für Sochaux
Nach dem Sieg bei Dinamo schaffte Sochaux beim SC Bastia nur ein 1:1 und bleibt damit in der Ligue 1 auf Platz acht. Die Stürmer Jaouad Zairi und Ilan sowie die Verteidiger Lionel Potillon und Sylvain Monsoreau fehlten verletzungsbedingt, sollten aber am 25. November wieder fit sein, wenn es am 3. Spieltag daheim gegen Newcastle geht.

Derby-Schlappe für Dinamo
War schon die Heimniederlage gegen Sochaux ein schwerer Schlag, kam es jetzt für Dinamo am Montag noch dicker. Das 0:5 gegen den Stadtrivalen FC Tbilisi war die höchste Pleite seit Gründung der unabhängigen georgischen Liga in im Jahre 1990. Bei Dinamo wurden Levan Melkadze und David Gigauri vom Platz gestellt, die Gegentreffer erzielten Georgi Mikadze, Sergi Orbeladze, Goga Pipia, Revaz Getsadze und Anzor Kaladze. Eine Ergebniskosmetik verhinderte der gegnerische Torhüter Akavi Devadze, der in der Nachspielzeit einen Strafstoß von Irakli Zoidze hielt. Dinamo liegt mit nur noch drei Punkten Vorsprung vor Tbilisi an der Tabellenspitze und hofft darauf, bis zum 4. November, wenn es zu Newcastle geht, diese Pleite verdaut zu haben.

Späte Tore
Sporting, das in der kommenden Woche zu Hause gegen Panionios den ersten Einsatz in der Gruppenphase hat, brauchte zwei Tore in den letzten fünf Minuten, um den Lissaboner Stadtrivalen CF Os Belenenses zu besiegen und in der portugiesischen Liga auf Platz sechs zu springen. Für die Tore beim 2:0 waren Liedson, der einen Eckball von Hugo Viana ins Gehäuse köpfte, und Rudolph Douala verantwortlich. Innenverteidiger Beto bekam während der Partie einen Schlag ab, aber offenbar handelt es sich um keine ernsthafte Verletzung.

Neuer Schwung bei Panionios
Panionios weiß natürlich, dass eine Niederlage bei Sporting das Ende aller Träume bedeuten könnte. Aber am Wochenende gab es Grund zum Jubeln, weil unter dem neuen Trainer Georgios Vazakas der erste Sieg gelang. Der 44-Jährige ersetzte Karol Pecze, der nach der Niederlage gegen Newcastle gefeuert worden war. Am Sonntag wurde Ionikos FC mit 1:0 geschlagen; für das Goldene Tor war Evagelos Mantzios per Elfmeter verantwortlich. Es war erst der zweite Saisonsieg, der Panionios auf Platz zehn der griechischen Liga brachte. Panionios musste auf Torhüter Jaroslav Drobný verzichten, der wegen einer Arthroskopie auch auf die Reise nach Lissabon verzichten muss. Außerdem fehlte Saša Zimonjic, der sich gegen Newcastle verletzt hat.

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