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Ungarn hat Herausforderung bestanden

Turnierdirektor István Huszár ist begeistert darüber, wie der Ungarische Fußballverband die Herausforderung bewältigt hat, eine Futsal-EURO mit zwölf Teams auszurichten.

Die Hallen in Ungarn waren oft ausverkauft
Die Hallen in Ungarn waren oft ausverkauft ©UEFA.com

Die UEFA-Futsal-Europameisterschaft in Ungarn war die beste, die jemals stattgefunden hat. Erstmals wurde eine Endrunde nicht nur in einer Stadt ausgetragen, und zum ersten Mal nahmen zwölf Nationen teil. Zudem wurde ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt. Turnierdirektor István Huszár ist begeistert darüber, wie der Ungarische Fußballverband diese Herausforderung bewältigt hat.

"Wir wollten hier in Ungarn ein großartiges Turnier für die UEFA organisieren, deshalb haben wir zwei hochmoderne Arenen vorgeschlagen - die Papp-László-Budapest-Sportarena in Budapest und die Főnix-Arena in Debrecen", sagte Huszár gegenüber UEFA.com. "Wir hatten verschiedene Themen: die Ausweitung auf zwölf Mannschaften, zwei Spielorte und Spielstätten - Debrecen and Budapest -, was logistisch nicht so leicht war. Aber wir waren natürlich glücklich, dass wir das gemacht haben. Wir hoffen, dass die Teilnehmer glücklich waren. Ihre Reaktionen waren positiv."

Auch die Fans haben das Turnier genossen, besonders bei den Gruppenspielen der Ungarn in Budapest. Im zweiten gab es dabei eine aufregende 5:6-Niederlage gegen die Tschechische Republik, bei der in der ausverkauften Halle mehr als 7 000 Zuschauen dabei waren. Insgesamt waren bei allen Partien außergewöhnlich viele Fans anwesend. "Das war ein nationales Ereignis", sagte der Turnier-Direktor. "Vor dem Turnier waren alle Karten für die beiden Ungarn-Spiele und das Finale verkauft. Wir hatten in der Papp-László-Budapest-Sportarena in Budapest und in der Főnix-Arena in Debrecen exzellente Zuschauerzahlen. Verglichen mit anderen Futsal-Ereignissen in Ungarn waren die Zuschauerzahlen großartig, weil der Sport sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Wir denken, dass die EURO ein ausgezeichnetes Ereignis für die Zukunft des ungarischen Fußballs war."

Gegen Ende des Turniers hatten die ungarischen Futsalspieler der Zukunft Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. "Wir waren sehr erfreut, dass der ungarische Schulsportverband bei diesem Programm mitgemacht hat", sagte Huszár. "Das ist ein Sport für junge Leute. Sie haben ihre Bezirksfinals vor den jeweiligen Halbfinals gespielt, und natürlich war es ein großartiger Moment für die Jungs, in solchen Arenen zu spielen. Sie werden Futsal auch nach dem Turnier nicht vergessen.

Die Werbung für den Futsal bei diesem Turnier war natürlich eines der großen Ziele des MLSZ. "Die Leute realisieren nicht, was für ein schnelles und dynamisches Spiel das ist, und sie konnten zuschauen, wie die anderen Nationen Futsal spielen", fügte Huszár hinzu, der ehemalige Vorsitzende der UEFA-Kommission für Futsal und Beach Soccer. "Während des Turniers las ich die Reaktionen der Fans in den Medien, und ich habe positive Kommentare gesehen. Ich hoffe, dass wir diese Fans auf unserer Seite halten können."