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Aserbaidschan besiegt Gastgeber

Ungarn - Aserbaidschan 1:3
Tore von Biro Jade, Serjão und Alves deuteten die Stärke von Alesios Team an, während die Gastgeber in Budapest unterlagen.

Biro Jade spielte mit Aserbaidschan groß auf
Biro Jade spielte mit Aserbaidschan groß auf ©Sportsfile

Eine tolle Darbietung von Fußball-Akrobaten, allen voran Pianist Adam György und Freestyle-Maestro Séan, eröffnete die UEFA-Futsal-Europameisterschaft, doch es war Aserbaidschan, das auf dem Parkett begeisterte und Ungarn im Eröffnungsspiel der Gruppe A mit 3:1 besiegte.

Abgefälscht
Der Gastgeber musste schon nach einer Minute den ersten Rückschlag hinnehmen, als Felipes Freistoß den ungedeckten Biro Jade fand, der aus der Entfernung verwandelte. Ungarn aber schlug bald zurück: Tamás Lódis Ballberührung lenkte den festen Freistoß von Zsolt Gyurcsányi an Andrey Tveryankin vorbei ins Tor. Danach allerdings war Zoltán Balász auf der anderen Seite deutlich mehr im Mittelpunkt, denn Biro Jade und der ebenso bewegliche Thiago ließen die Truppe von Mihály Kozma schön laufen.

Endstand
Balász konnte nach acht Minuten noch toll gegen Thiago retten, hatte vier Minuten später aber keine Chance, als der riesige Serjão den Ball ins leere Netz hob, nachdem der Torhüter einen weiteren Fernschuss von Biro Jade pariert hatte. Lódi knallte das Spielgerät kurz später noch ans Außennetz, was zu verfrühtem Torjubel der lebhaften Heimfans führte. Es war Aserbaidschan, das vor der Pause erneut traf, als Alves mit einem angeschnittenen Schuss von der Grundlinie Balász überwand.

Kronjuwelen
Aserbaidschan nahm zu Beginn der zweiten Halbzeit dann die Kronjuwelen vom Feld, denn Thiago und Biro Jade kamen nun weniger zum Einsatz. Trotzdem wurden sie nicht wesentlich ungefährlicher: Felipe köpfte einen Freistoß an die Latte, bevor Zoltán Dróth mit einem festen Schuss auf der anderen Seite das Gehäuse von Tveryankin erzittern ließ. Mittlerweile war das starke Gästeduo wieder vertreten, und Balász zeichnete sich aus, als er eine verunglückte Abwehr von Gyurcsányi über die Latte beförderte.

Fliegender Schlussmann
Vier Minuten vor dem Ende schickte Kozma erstmalsJanós Trencsényi als fliegenden Schlussmann aufs Feld, doch dieser musste zuerst einmal gegen Thiago parieren, ehe János Madarász und Lódi ihre Chance verpassten. Das war die letzte gefährliche Aktion des Spiels, in dem Alesios Spieler ihren Ruf als Geheimtipp auf den Turniersieg untermauerten.