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Christodoulou will mit Zypern angreifen

Zyperns Trainer Charalambos Christodoulou will bewirken, dass "die zypriotischen Fans stolz auf ihre Mannschaft sind", nachdem er über die Zukunftspläne seines Landes sprach.

Pambos Christodoulou will sein Land stolz machen
Pambos Christodoulou will sein Land stolz machen ©Getty Images

Zyperns neuer Trainer Charalambos Christodoulou betonte im Vorfeld der Auslosung zur Qualifikation der UEFA EURO 2016 in diesem Monat, dass "Wunder nicht über Nacht passieren".

Seit den vier Siegen und einem 1:1-Remis gegen Deutschland in der Qualifikation 2008 ging es für Zypern Auf und Ab. Neben dem 4:1-Sieg gegen Bulgarien 2009 und einem 1:0-Erfolg gegen Island drei Jahre später sind die Errungenschaften eher überschaubar – ganz im Gegenteil zu den Leistungen der Klubs der kleinen Insel in der UEFA Champions League und UEFA Europa League.

Nachdem Nikos Nioplias in seinem Amt als Nationaltrainer gescheitert war, entschied sich der Zypriotische Fußballverband (KOP/CFA) für Christodolou, der jedoch bescheiden bleibt. "Diese neue Herausforderung braucht seine Zeit und muss von allen geduldig unterstützt werden."

"Wir leuten eine neue Äre in der Nationalmannschaft sein und wir wollen, dass die zypriotischen Fans stolz auf ihre Nationalmannschaft sind. Es wird nicht einfach, aber das ist es nie im Fußball. Wenn ich nicht glauben würde, dass ich es schaffen kann, würde ich es nicht machen."

Der 46-Jährige, der seit Januar im Amt ist, sprüht gerade so vor Tatendrang. "Zunächst einmal müssen wir die Mentalität der Spieler ändern, vor allem dahingehend, wie sie die Nationalmannschaft sehen", meinte er. "Wir müssen die Spieler überzeugen, dass die Nationalmannschaft Priorität hat und dass die Spieler stolz darauf sind, ihr Land zu repräsentieren."

Während seiner Zeit bei AEL Limassol FC, Olympiakos Nicosia FC und Doxa Katokopia FC gelang es Christodoulou stets, das beste aus seinen Spielern herauszuholen und so führte er AEL 2012 zur ersten Meisterschaft seit 1968. Doch er gibt sich trotz des Erfolgs eher zurückhaltend.

"Ich bin mir bewusst, dass die Veränderungen nicht einfach werden, aber das muss bereits in der Kabine anfangen. Wir müssen uns als Familie sehen und haben alle ein gemeinsames Ziel. So habe ich schon immer gearbeitet", bekräftigte er. "Ein familiäres Miteinander in der Umkleidekabine ist die Grundlage für ein erfolgreiches Team. Ich hoffe, ich kann das mit der Nationalmannschaft wiederholen und deshalb arbeiten wir nun daran, die Grundlagen zu schaffen. Unser aktuelles Ziel ist es, hart zu arbeiten."

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