Spieler/-innen
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Eine enge Zusammenarbeit mit den Spieler/-innen ist entscheidend für die Arbeit der UEFA – nicht nur, wenn es um den Zugang zu Infrastruktur geht, sondern auch bei der Unterstützung auf allen Stufen der Fußballpyramide, damit Spieler/-innen bei erstklassigen Wettbewerben glänzen können.
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Die UEFA arbeitet an verschiedenen Themen mit den Spieler/-innen zusammen, damit diese ihr Potenzial auf und neben dem Platz abrufen können. Dazu gehören der Schutz der Gesundheit und des Wohlergehens, die Schaffung von Entwicklungswegen für Nachwuchstalente und die Berücksichtigung der Ansichten der Spieler/-innen bei Entscheidungen der UEFA, die sie besonders betreffen.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit erfolgt über die FIFPRO Europe. Es handelt sich um die europäische Vereinigung der nationalen Spielergewerkschaften, die aus 36 Mitgliedsverbänden besteht.
Im Oktober 2024 haben FIFPRO Europe und die UEFA eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen, in deren Rahmen die Zusammenarbeit und die Vertretung von Spieler/-innen im europäischen Dachverband verbessert wurde. FIFPRO Europe ist in den Governance-Strukturen des Dachverbands vertreten und hat seit Februar 2026 eine Vertretung im UEFA-Exekutivkomitee. Dies wird dazu beitragen, dass die Ansichten von Spieler/-innen im höchsten Entscheidungsgremium des europäischen Fußballs neben den Stimmen der Nationalverbände, Ligen und Klubs berücksichtigt werden.
FIFPRO Europe und ihre Mitgliedsverbände sind auch in zahlreichen ständigen Kommissionen der UEFA und anderen themenspezifischen Arbeitsgruppen, in denen auch andere Interessenträger mitarbeiten, vertreten. 2024 hat die UEFA den Beratungsausschuss für Profispieler/-innen gegründet, eine Plattform bestehend aus Vertreter/-innen von FIFPRO Europe, ihren Mitgliedsverbänden sowie verschiedenen aktiven und ehemaligen Spieler/-innen.
„Die Spielerinnen und Spieler sind ein zentraler Bestandteil unseres Sports und sie verdienen es, auf höchster Ebene gehört zu werden. Die Aufnahme der FIFPRO Europe und von David Terrier ins UEFA-Exekutivkomitee ist ein logischer und positiver Schritt, der unser Engagement für eine inklusive und repräsentative Governance widerspiegelt.“
„Durch die Aufnahme der FIFPro Europe in ihre Governance-Strukturen geht die UEFA gegenüber den Fußballkonföderationen mit gutem Beispiel voran. Dieser Schritt stärkt das Vertrauen und die Beziehungen zwischen den Interessenträgern und stellt eine positive Entwicklung hin zur Umsetzung von Tarifverträgen dar, die eine faire und nachhaltige Regulierung des Profifußballs ermöglichen.“
Formen der Zusammenarbeit
Konsultationen der UEFA mit Spieler/-innen finden zu folgenden Themen statt:
Spielervertretung
- Berücksichtigung bei der Entscheidungsfindung, auch im UEFA-Exekutivkomitee.
Spielberechtigung und Meldebedingungen
- Transferstatus und Meldefristen.
Wohlergehen von Spieler/-innen
- Regelwerke zur Ansetzung von Spielen, zu medizinischen Standards und Antidopingmaßnahmen.
Spielerentwicklung
- Ressourcen und Unterstützung für gemeinsame Entwicklungsprogramme mit FIFPRO Europe und ihren Mitgliedern, darunter Aus- und Weiterbildung von Spieler/-innen, Forschungsprojekte sowie Trainingslager für vertragslose Spieler/-innen. In der Saison 2025/26 umfasste dies über 35 verschiedene Programme in ganz Europa.
Finanzielle Nachhaltigkeit
- Regelwerke zum Schutz der Spieler/-innen in den Bereichen Finanzielles und Beschäftigung.
Nachwuchs
- Bereitstellung von Spielmöglichkeiten und finanziellen Mitteln für Nachwuchsspieler/-innen.
Aus- und Weiterbildung von Spieler/-innen
- Ressourcen und Unterstützung für die Spielerentwicklung abseits des Rasens, darunter Vermittlung von Wissen in den Bereichen Finanzielles, Karriereplanung und persönliche Entwicklung.
Bekämpfung von Diskriminierung und Schutz von Inklusion
- Richtlinien und Kampagnen zur Bekämpfung von Rassismus, Sexismus, Homophobie und anderen Formen von Diskriminierung.
Spielerauszeichnungen
- Auszeichnungen für herausragende Spielerleistungen; seit 2024 gehört auch der prestigeträchtige Ballon d’Or dazu.