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England und Schweiz weiter, Deutschland auf Kurs

Nach einem Dreierpack gegen Russland setzte Dzsenifer Marozsan am Samstag noch einen oben drauf, während England und die Schweiz bereits weiter sind. Deutschland braucht noch einen Punkt.

England und Schweiz weiter, Deutschland auf Kurs
England und Schweiz weiter, Deutschland auf Kurs ©Sportsfile

Nach einem Dreierpack gegen Russland setzte Dzsenifer Marozsan am Samstag noch einen oben drauf, während England und die Schweiz den Einzug zur UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen bereits perfekt gemacht haben. Topfavorit Deutschland braucht am Dienstag gegen die Republik Irland noch einen Punkt, um sicher weiter zu sein.

Gruppe 1
Die vier Mannschaften in Gruppe 1 haben alle noch Chancen, am letzten Spieltag geht es um alles. Nur ein Treffer fiel bei den Spielen am Samstag, dieses Tor erzielte Amanda Hohol zehn Minuten vor Schluss für Dänemark zum Sieg über Polen. Island liegt nach dem Auftaktsieg gegen die Däninnen und dem torlosen Unentschieden gegen Schweden allerdings auf Platz 1. Lediglich drei Punkte trennen die vier Mannschaften und selbst der Tabellenletzte Polen kann noch weiterkommen, sollte man Island mit mindestens zwei Toren Unterschied schlagen und gleichzeitig Dänemark und Schweden unentschieden spielen.

Gruppe 2
Norwegen führt die Gruppe 2 nach dem 4:0-Erfolg gegen Belgien an. June Tårnes, Tina Algrøy, Kristine Hegland und Cecilie Pedersen erzielten im zweiten Durchgang die Tore für die Elf von Jarl Torske, die innerhalb von drei Tagen zum zweiten Mal vier Tore erzielte. Ein Punkt gegen Österreich würde am Dienstag reichen, damit Norwegen weiterkommt, auch wenn die Gastgeber dieser Gruppe nach dem 6:1-Sieg über die Ukraine, bei dem Nadine Novotny einen Dreierpack erzielte, Rückenwind haben werden.

Gruppe 3
Frankreich braucht im letzten Spiel gegen Aserbaidschan ebenfalls noch einen Punkt, nachdem die Mannschaft auch gegen Portugal gewonnen hat. Das Team von Jean-Michel Degrange ließ sich zwar mal wieder Zeit, doch am Ende profitierte Solène Barbance von haarsträubenden Abwehrfehlern der Gegnerinnen und machte zwei Minuten vor Schluss den Siegtreffer. Aserbaidschan, das zum ersten Mal in der zweiten Qualifikationsrunde steht, wird aber kein einfacher Gegner sein, nachdem die Mannschaft Portugal zum Auftakt schlug und zuletzt gegen Wales 2:2 spielte.

Gruppe 4
Marozsan schoss beim 7:0-Sieg der Deutschen gegen die Slowakei vier Tore. Doch sie können noch nicht feiern, da Gillian McDonnell im anderen Spiel der Gruppe in der 60. Minute das Siegtor beim 1:0-Erfolg der Republik Irland gegen Russland erzielte. Vor dem direkten Duell am Dienstag liegen die deutschen und die irischen Frauen mit jeweils sechs Punkten gleichauf an der Tabellenspitze. "Wir haben jetzt die bessere Ausgangsposition, weil ein Unentschieden [gegen Irland] schon zur Qualifikation reichen würde", sagte die deutsche Trainerin Maren Meinert.

Gruppe 5
Ana Maria Crnogorcevic gelang ein Dreierpack, als sich die Schweiz durch ein 7:3 gegen die Niederlande für die Endrunde qualifizieren konnten. Den hohen Sieg stellten die Gastgeberinnen vor 960 Zuschauern in Brunnen erst spät sicher, nachdem sie lange Zeit nur mit 2:1 geführt hatten. In den letzten 25 Minuten sahen die Zuschauer aber noch sieben Tore. Damit hat Italien nur noch die Chance, als bester Zweitplatzierter der sechs Gruppen das Ticket für die Finalrunde zu lösen. Die Titelverteidigerinnen liegen trotz des 4:0-Erfolges über Rumänien derzeit nur auf Platz drei.

Gruppe 6
England erreichte nach einem beeinruckenden 3:0-Sieg über Spanien als erstes Team die Endrunde in Belarus. Die Spanierinnen standen in den beiden vergangenen Jahren noch in der Finalrunde. Die Mannschaft von Mo Marley hat mit sechs Punkten einen uneinholbaren Vorsprung an der Tabellenspitze vor dem Spiel am Dienstag gegen Finnland, da sie die direkten Duelle gegen die schärfsten Verfolger bereits für sich entschieden hat. Die Finninnen unterlagen Ungarn mit 0:2.