Polen lässt Emotionen freien Lauf

Polens Trainer Zbigniew Witkowski gab zu, dass er von Beginn an, an seine Mannschaft geglaubt hat, während Patrycja Michalczyk den Sieg Irena Półtorak widmete.

Polen feiert den Titelgewinn
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Zbigniew Witkowski, Trainer Polen
Das ist ein toller Erfolg, den vielleicht niemand erwartet hat. Nichtsdestotrotz, ich habe von Beginn an daran geglaubt und es hat geklappt. Wir haben unsere Träume wahr werden lassen, nachdem wir in der Qualifikation Teams wie Norwegen, Island und Österreich hinter uns gelassen haben.

Wir wollen das Spiel des Gegners zerstören, da hatten wir zu Beginn der erste Hälfte etwas Probleme. Nach einigen Umstellungen haben wir das allerdings wieder in den Griff bekommen. Wir waren stark in der Defensive und hatten gleichzeitig Chancen, ein Tor zu erzielen. Eine davon haben wir reingemacht, aber wir hätten das Spiel eigentlich früher entscheiden müssen. Die zweite Halbzeit war dann allerdings ausgeglichen.

Patrycja Michalczyk, Verteidigerin Polen
Ich habe immer gedacht, es gibt nichts, wovor man Angst haben müsste. Wir haben Schweden einige Male vorher beobachtet und wir wussten, wie sie spielen würden. Wir waren also vorbereitet, und das haben wir perfekt umgesetzt.

Mir kamen zuerst die Freudentränen. Richtig große Tränen. Das werde ich mein Leben nie vergessen. Ich widme diesen Sieg unserer ehemaligen Trainerin Frau Irena [Półtorak, die im Januar starb und eine Pionierin des polnischen Frauenfußballs war]. Ich hoffe sie sieht zu und ist stolz auf uns.

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