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5. Spieltag der Women's European Qualifiers: Deutschland fährt zur WM

Am 5. Spieltag der Women's European Qualifiers hat sich das DFB-Team mit einem Sieg gegen Norwegen vorzeitig für die WM 2027 qualifiziert.

Deutschland besiegte Norwegen und qualifizierte sich vorzeitig für die WM 2027
Deutschland besiegte Norwegen und qualifizierte sich vorzeitig für die WM 2027 AFP via Getty Images

Am vorletzten Spieltag der Women's European Qualifiers hat sich Deutschland dank eines 2:0-Sieges gegen Norwegen für die WM qualifiziert, die nächstes Jahr in Brasilien stattfinden wird.

Wir fassen alle Ergebnisse des 5. Spieltages für euch zusammen.

Die Tabellen der Gruppen

Liga A

Gruppe A1

Italiens Valentina Bergamaschi feiert mit Benedetta Glionna ihr 1:0 gegen Serbien
Italiens Valentina Bergamaschi feiert mit Benedetta Glionna ihr 1:0 gegen Serbien

Italien - Serbien 3:0

Italien traf in der letzten halben Stunde dreimal und wahrte damit die Chance auf die direkte Qualifikation, während für den Liga-A-Neuling Serbien der Abstieg besiegelt wurde. Italien ging nach einer Stunde in Führung: Valentina Bergamaschi köpfte eine Flanke von Giada Greggi ins Netz. Dann erhöhte Arianna Caruso per Direktabnahme auf 2:0 und schließlich gelang Barbara Bonansea der Endstand.

Dänemark - Schweden 2:1

Pernille Harder besiegelte nach ihrer Einwechslung einen Sieg, der Dänemark drei Punkte Vorsprung auf Italien verschafft und Schwedens Teilnahme an den Play-offs besiegelt. Beide Teams kamen früh zu Chancen, ehe Amalie Vangsgaard für Cecilie Fløe auflegte, die den Ball zur dänischen Führung über die Linie drückte. Johanna Rytting Kaneryd glich aus, aber die eingewechselte Harder brachte die Gastgeberinnen aus kurzer Distanz nach einem Rückpass von Fløe erneut in Führung. Eine entscheidende Parade von Freja Thisgaard verhinderte kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer durch Fridolina Rolfö.

Gruppe A2

Frankreich ließ in Polen nichts anbrennen
Frankreich ließ in Polen nichts anbrennen

Polen - Frankreich 0:2

Dank zweier Tore in der zweiten Halbzeit wahrte Frankreich vor dem sechsten Spieltag vor der Rekordkulisse von 11.713 Zuschauern in Danzig die Chance auf den Gruppensieg . Melvine Malard gelang zwei Minuten nach Wiederanpfiff die Führung für die Französinnen; kurz nach der Stundenmarke erhöhte Sandy Baltimore auf 2:0.

Republik Irland - Niederlande 3:2 

Amber Barratt erzielte in der 90. Minute den Siegtreffer für Irland, das dadurch bis auf einen Punkt an Frankreich heranrückte, während die Niederländerinnen vom ersten auf den dritten Platz abrutschten. Kyra Carusa gelang der Führungstreffer für die Gastgeberinnen, ehe Dominique Janssen per Elfmeter ausglich. Irland ging kurz darauf durch Abbie Larkin erneut in Führung, und erneut konnten die Niederländerinnen egalisieren, Victoria Pelova traf in der 80. Minute zum 2:2. Kurz vor Beginn der Nachspielzeit beförderte dann die eingewechselte Barratt das Leder ins Netz und Irland brachte den Sieg trotz eines späten Platzverweises gegen Leanne Kiernan über die Zeit.

Gruppe A3

Spaniens Irene Paredes, Misa Rodriguez und Laia Codina bejubeln den Kantersieg gegen England. (Photo by Rafa Babot/Getty Images)
Spaniens Irene Paredes, Misa Rodriguez und Laia Codina bejubeln den Kantersieg gegen England. (Photo by Rafa Babot/Getty Images)Getty Images

Ukraine - Island 0:1

Ein Solo der 18-jährigen Thelma Karen Pálmadóttir in der ersten Halbzeit bescherte Island im laufenden Wettbewerb den zweiten 1:0-Sieg über die Ukraine – beide Teams hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits für die Play-offs qualifiziert. Die Gäste retten den knappen Vorsprung über die Zeit, obwohl Katla Tryggvadóttir in der Schlussphase wegen einer Gelb-Roten Karte vom Platz musste.

Spanien - England 4:0

Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg für die Spanierinnen, die dem Europameister nicht den Hauch einer Chance ließen. Spanien liegt damit in Gruppe A3 auf der Pole Position vor England. Zwar sind beide Teams nun punktgleich, doch dank des Kantersiegs hat Spanien das direkte WM-Ticket nun in der eigenen Hand. Die Tore erzielten Patri Guijarro (19.), Alexia Putellas (37., 55.) und Claudia Pina (78.) - alle vier vom neuen Sieger der Women's Champions League, dem FC Barcelona. Damit nahm der Weltmeister erfolgreich Revanche für die Niederlage im EM-Finale vom vergangenen Jahr.

Gruppe A4

Deutschland fährt zur WM nach Brasilien. (Photo by Pau Barrena/Getty Images)
Deutschland fährt zur WM nach Brasilien. (Photo by Pau Barrena/Getty Images)Getty Images

Österreich - Slowenien 1:0

Ein Treffer von Katharina Naschenweng in der zweiten Halbzeit reichte Österreich zum Sieg im 250. Länderspiel – dem ersten unter Trainer Lars Sondergaard. Kurz vor der Pause traf die Slowenin Eileen Campbell den Pfosten, ehe Naschenweng aus kurzer Distanz zur Führung einschob und später noch die Querlatte traf. In einer hektischen Schlussphase forderten die Gäste Österreichs Torhüterin Mariella El Sherif mehrfach, wobei Izabela Križaj in den letzten Augenblicken für den Liga-A-Neuling erneut das Aluminium traf.

Deutschland - Norwegen 2:0

Marie Müller traf bei ihrem Länderspieldebüt in der 18. Minute zum 1:0 für das DFB-Team und verhalf damit Deutschland zur direkten Qualifikation für die Frauen-Weltmeisterschaft in Brasilien. Die Vorarbeit leistete Linda Dallmann. Neun Minuten später erhöhte Carlotta Wamser nach einer weiteren Vorlage von Dallmann auf 2:0 für die Gastgeberinnen.

Liga B

Gruppe B1
Tschechien - Albanien 1:1 
Montenegro - Wales 1:1 

Gruppe B2
Türkei - Nordirland 2:1
Schweiz - Malta 6:1 

Gruppe B3
Slowakei - Finnland 0:4
Portugal - Lettland 5:0 

Gruppe B4
Schottland - Israel 6:0 
Belgien - Luxemburg 6:0

Liga C

Gruppe C1
Bosnien und Herzegowina - Litauen 0:0
Liechtenstein - Estland 0:5 

Gruppe C2
Bulgarien - Gibraltar 3:1
Kosovo - Kroatien 0:1 

Gruppe C3
Aserbaidschan - Ungarn 1:2
Andorra - Nordmazedonien 0:1

Gruppe C4
Georgien - Färöer-Inseln 2:3

Gruppe C5
Moldau - Rumänien 0:0

Gruppe C6
Armenien - Kasachstan 1:1

Die vier Gruppensieger der Liga A qualifizieren sich automatisch für die Endrunde in Brasilien, während sich zudem 32 Nationen für die Play-offs am Jahresende qualifizieren (jeweils 12 aus der Liga A und der Liga B sowie acht aus der Liga C).

Die Play-off-Teilnehmer kämpfen um sieben weitere Plätze in Brasilien und einen zusätzlichen Startplatz in den interkontinentalen Play-offs im Februar 2027.

Auch der Auf- und Abstieg steht im Vorfeld der nächsten UEFA Women’s Nations League auf dem Spiel. Die Qualifikationsrunde endet mit den letzten beiden Spieltagen im Juni.

Der 6. Spieltag

Dienstag, 9. Juni 2026
Alle Zeiten MEZ

Gruppe A1
Schweden - Italien (19:00)
Serbien - Dänemark (19:00)

Gruppe A2
Frankreich - Republik Irland (21:00)
Niederlande - Polen (21:00)

Gruppe A3
England - Ukraine (21:00)
Island - Spanien (21:00)

Gruppe A4
Norwegen - Österreich (18:00)
Slowenien - Deutschland (18:00)

Gruppe B1
Wales - Tschechien (19:00)
Albanien - Montenegro (19:00)

Gruppe B2
Nordirland - Schweiz (19:00)
Malta - Türkei (19:00)

Gruppe B3
Finnland - Portugal (19:00)
Lettland - Slowakei (19:00)

Gruppe B4
Luxemburg - Belgien (19:00)
Israel - Schottland (19:00)

Gruppe C1
Estland - Bosnien und Herzegowina (19:00)
Litauen - Liechtenstein (19:00)

Gruppe C2
Kroatien - Bulgarien (19:00)
Gibraltar - Kosovo (19:00)

Gruppe C3
Ungarn - Andorra (19:00)
Nordmazedonien - Aserbaidschan (19:00)

Gruppe C4
Georgien - Griechenland (19:00)

Gruppe C5
Zypern - Moldau (19:00)

Gruppe C6
Belarus - Armenien (19:00)

Termine der Play-offs
Runde 1 der Play-offs (Hin- und Rückspiel): 7.-13. Oktober 2026
Runde 2 der Play-offs (Hin- und Rückspiel): 25. November-5. Dezember 2026
Interkontinentale Play-offs: Februar 2027

Endrunde
24. Juni bis 25. Juli 2027 (Brasilien)