Women's EURO 2025: Finnlands Marko Saloranta will Wartezeit beenden
Dienstag, 1. Juli 2025
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Finnlands Trainer Marko Saloranta ist entschlossen, die 16-jährige Wartezeit auf einen Sieg bei der Frauen-EM zu beenden – wer weiß, was danach kommt?
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16 Jahre sind vergangen seit Finnlands letztem Sieg bei einer UEFA Women's EURO, und Trainer Marko Saloranta will die lange Wartezeit in der Schweiz unbedingt beenden.
Saloranta über die Stimmung im finnischen Teamcamp
Sie ist wirklich sehr gut und professionell. Das war natürlich schon immer so, das ist eine Stärke der finnischen Teams im Allgemeinen. Die Gruppendynamik ist das Wichtigste, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Es herrscht ein Gefühl der Begeisterung, wir sind bereit, darauf haben wir lange gewartet.
Über die Gruppe A mit Island, Norwegen und die Schweiz
Erstens stehen sie alle über uns in der Rangliste. Island steht auf Platz 14, hat talentierte sowie gefährliche Spielerinnen und spielt sehr direkt. Sie sind stark im Angriff und bei Standardsituationen. Norwegen ist etwas anders – sie halten gerne den Ball. Sie haben einige absolute Superstars im Angriff. Sie sind sehr gefährlich und stehen auf Platz 16 der Weltrangliste.
Dann ist da natürlich noch der Gastgeber, die Schweiz. Es ist schon eine Weile her, dass wir gegen sie gespielt haben, daher sind die vorherigen Spiele zwischen uns nicht mehr wirklich relevant. Sie waren in der gleichen Nations-League-Gruppe wie Island und Norwegen, und es war sehr ausgeglichen, viele Spiele endeten unentschieden. Frankreich hat die Gruppe gewonnen, aber diese anderen Teams waren sehr nah dran.
Über Finnlands Ziele bei der Women's EURO 2025
Als ich diesen Job antrat, zunächst als Assistenztrainer, war das Ziel immer, Spiele bei großen Turnieren zu gewinnen, aber das ist in 16 Jahren nicht passiert. Bei der EURO 2009 im eigenen Land haben wir zwei Gruppenspiele gewonnen und es in die K.-o.-Phase geschafft. In den Jahren 2013 und 2022 haben wir kein einziges Spiel gewonnen, also würde ich gerne wieder Spiele gewinnen. Das war schon immer unser Ziel, und danach ist es das Ziel, nicht nach drei Gruppenspielen nach Hause zu fahren, sondern in diesem wunderbaren Land zu bleiben.