Nations League & Women's EURO Live-Ergebnisse & Statistiken
Erhalten
UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Women's EURO 2025: Spielerinnen, die am 1. Spieltag im Fokus stehen

Wir stellen euch vier Spielerinnen vor, die bei der UEFA Women's EURO 2025 in der Schweiz für Furore sorgen könnten.

Klara Bühl, Alexia Putellas, Sydney Schertenleib und Leah Williamson
Klara Bühl, Alexia Putellas, Sydney Schertenleib und Leah Williamson Getty Images

Die UEFA Women's EURO 2025 startet am Mittwoch, dann kämpfen 16 Teams in der Schweiz um den Titel.

Wir wählen aus jeder der vier Gruppen eine Spielerin aus, die man im Auge behalten sollte – von einer, die weiß, wie es ist, den Pokal in die Höhe zu stemmen, bis zu einer anderen, die 15 Jahre alt war, als 2022 das letzte Finale in Wembley ausgetragen wurde.

Klara Bühl (Deutschland)

Deutschland stand 2022 in Wembley im Finale und verpasste nur knapp den Titel, den man zwischen 1995 und 2017 abonniert zu haben schien. Ein Großteil des Teams, das vor drei Jahren gegen England verlor, ist auch in der Schweiz wieder dabei, darunter auch die linke Flügelspielerin Bühl, die trotz ihrer Abwesenheit im Halbfinale und Finale aufgrund eines positiven COVID-Tests in die Mannschaft des Turniers gewählt wurde.

Mit mittlerweile 24 Jahren genießt sie in ganz Europa einen exzellenten Ruf und ist eine der Führungspersönlichkeiten beim FC Bayern München und Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2024. Zusammen mit Lea Schüller, Jule Brand und Linda Dallmann ist sie Teil einer deutschen Offensive, die zuletzt immer wieder brillieren konnte.

Klara Bühls Treffer von der Strafraumgrenze 2024 gegen Österreich

Alexia Putellas (Spanien)

Alexia wollte ihren Status als weltbeste Spielerin bei der EURO 2022 untermauern, als sie am Vorabend des Turniers aufgrund einer schweren Kreuzbandverletzung ausfiel. Es war ein langer Weg zurück für die hochtalentierte Mittelfeldspielerin aus Barcelona, aber in dieser Saison knüpft sie wieder an ihre alte Form vor der Verletzung an.

Die EURO ist einer der wenigen Wettbewerbe, die Spanien noch nicht gewonnen hat, aber Putellas triumphierte 2010 und 2011 bei der U17 EURO. Fünfzehn Jahre und mehr als 130 Länderspiele später ist sie durchaus in der Lage, der Superstar dieser EURO zu werden.

Women's EURO: Alexia Putellas' Last-Minute-Tor 2013

Sydney Schertenleib (Schweiz)

Schertenleib machte erstmals bei der U17-EM auf sich aufmerksam, als sie 2023 mit der Schweizer Mannschaft das Halbfinale erreichte und dabei überraschend Titelverteidiger Deutschland besiegte. Mehrere Spielerinnen dieses Kaders schafften inzwischen den Sprung ins Team von Pia Sundhage und die erst 18-jährige Schertenleib gilt längst als feste Größe in der Stammelf.

Die vielseitige offensive Mittelfeldspielerin schaffte 2023 den Sprung ins Stammteam des Grasshopper-Clubs. 2024 wechselte sie nach Barcelona und bestritt in dieser Saison 22 Spiele für den spanischen Double-Gewinner, darunter drei im Europapokal. Im Februar erzielte sie ihr zweites Tor für die Schweizer A-Nationalmannschaft – gegen Norwegen, gegen das die Schweizerinnen am Mittwoch im Auftaktspiel in Basel erneut antreten müssen.

Vor zwei Jahren spielte Sydney Schertenleib noch bei der U17-EM
Vor zwei Jahren spielte Sydney Schertenleib noch bei der U17-EMUEFA via Getty Images

Leah Williamson (England)

Es war Williamson, die vor drei Jahren vor einer Rekordkulisse im Wembley Stadion den EURO-Pokal in die Höhe recken durfte. Wie Putellas erlitt auch sie einen Kreuzbandriss, konnte in der abgelaufenen Saison mit Arsenal allerdings die UEFA Women's Champions League gewinnen.

Nach langer Verletzungspause scheint Williamson nun wieder die souveräne Innenverteidigerin zu sein, die 2022 so viel Lob erhielt. Sie hatte großen Anteil am Sieg von Arsenal im Champions-League-Finale gegen Barcelona. Da ihre Stammpartnerin in der englischen Abwehr, Millie Bright, bei der Frauen-EM fehlen wird, werden Williamsons Führungsqualitäten und ihre defensiven Fähigkeiten für den Titelverteidiger noch wichtiger sein.

Erinnerungen an die Women's EURO 2022