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Endspiele der Women's Champions League zwischen Barcelona und OL Lyonnes

Das Finale der UEFA Women’s Champions League 2025/26 wird das vierte Endspiel sein, in dem Barcelona und OL Lyonnes aufeinandertreffen.

OL Lyonnes - Barcelona: Frühere Begegnungen

Barcelona und OL Lyonnes treffen am Samstag, den 23. Mai in Oslo zum vierten Mal in einem Finale der UEFA Women's Champions League aufeinander.

OL Lyonnes gewann die ersten beiden Duelle, doch Barcelona ging vor zwei Jahren aus der letzten Begegnung als Sieger hervor. Wir blicken zurück auf die entscheidenden Momente dieser drei vergangenen Endspiele.

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OL Lyonnes - Barcelona 4:1, Finale 2019

Ada Hegerberg stahl allen die Show, indem sie als eine von nur zwei Spielerinnen einen Dreierpack in einem Finale der Women's Champions League erzielte. Barcelona, das zum ersten Mal in einem Endspiel stand, wurde von einer gnadenlosen Offensivleistung von OL Lyonnes in der ersten Halbzeit überrollt.

Dzsenifer Marozsán erzielte in der fünften Minute die Führung für OL Lyonnes, woraufhin die norwegische Stürmerin Hegerberg innerhalb von 17 Minuten drei Mal traf. Asisat Oshoala gelang in der Schlussphase der Ehrentreffer für Barcelona, das sich zwei Jahre später mit einem 4:0-Sieg im Finale gegen Chelsea von dieser Niederlage erholte.

Ada Hegerberg ist die einzige Spielerin neben Inka Grings, die in einem Finale dreimal traf
Ada Hegerberg ist die einzige Spielerin neben Inka Grings, die in einem Finale dreimal traf NurPhoto via Getty Images

Nach dem Spiel sagte die damals 23-jährige Hegerberg – die zu den wenigen Spielerinnen aus dem Finale von 2019 gehört, die sieben Jahre später noch dabei sind – gegenüber der UEFA: "Alle haben heute ihr Bestes gegeben, und das war von der ersten Minute an zu spüren. Es ist nie einfach, Jahr für Jahr zu gewinnen. Jedes Viertelfinale, jedes Halbfinale, jedes Finale war hart – uns geht es einfach nur darum, die Besten zu sein."

Alles zum Finale in Oslo

Barcelona - OL Lyonnes 1:3, Finale 2022

Als sich die beiden Teams drei Jahre später erneut gegenüberstanden, hatten beide in der Zwischenzeit einen europäischen Titel gewonnen. OL Lyonnes schlug erneut früh zu, als Amandine Henry aus der Distanz erfolgreich war, ehe Hegerberg per Kopf und Catarina Macario auf 3:0 erhöhten.

Alexia Putellas verkürzte noch vor der Pause den Rückstand für Barcelona, das weitere gute Möglichkeiten hatte – Patri Guijarro traf die Latte, und Oshoala verfehlte mit einem Kopfball nur knapp das Tor. Dennoch hielt OL Lyonnes stand und sicherte sich damit den achten Finalsieg, womit der Vereinsrekord weiter ausgebaut wurde.

Wendie Renard mit dem Pokal nach dem achten Triumph von OL Lyonnes
Wendie Renard mit dem Pokal nach dem achten Triumph von OL LyonnesGetty Images

Nach dem neuerlichen Triumph erklärte Wendie Renard, Kapitänin von OL Lyonnes, gegenüber der UEFA: "Wir wollten unsere Geschichte weiter schreiben und haben gezeigt, was wir draufhaben."

Barcelona - OL Lyonnes 2:0, Finale 2024

Barcelona midfielder Aitana Bonmatí scored the opening goal and was Player of the Match
Barcelona midfielder Aitana Bonmatí scored the opening goal and was Player of the MatchAFP via Getty Images

Nachdem Barcelona im Finale 2023 Wolfsburg besiegt hatte, trat man als Titelverteidiger auf spanischem Boden in Bilbao gegen OL Lyonnes an. Allerdings hatte man den französischen Rivalen in diesem Wettbewerb noch nie besiegt; OL Lyonnes hatte alle vier bisherigen Begegnungen gewonnen, darunter zwei Endspiele und beide Viertelfinal-Partien 2017/18.

Diesmal war das Glück auf ihrer Seite: Barcelona dominierte das Spiel und erzielte schließlich den Führungstreffer, als Aitana Bonmatí Mitte der zweiten Halbzeit den Ball aus spitzem Winkel über Torhüterin Christiane Endler lupfte.

Trainer Jonatan Giráldez und Alexia Putellas feiern Barcelonas dritten TitelUEFA via Getty Images

Alexia Putellas kam dann von der Bank und sicherte Barcelona mit ihrem Tor in der Schlussphase den dritten europäischen Titel. Jonatan Giráldez, der Barcelona zu den Siegen in den Jahren 2023 und 2024 geführt hatte, im Finale dieser Saison jedoch auf der gegnerischen Trainerbank sitzen wird, sagte nach dem Abpfiff: "Es war ein unglaubliches Spiel und einer der schönsten Tage meines Lebens."