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Zehn für die Zukunft: Auf diese Spielerinnen sollte man achten

Wir haben zehn Spielerinnen ausgewählt, auf die man im nächsten Jahrzehnt achten sollte.

Getty Images

In ganz Europa tut sich ein Talent nach dem anderen hervor – wir haben zehn Spielerinnen aus zehn Nationen ausgewählt, die schon bald den Durchbruch schaffen könnten.

Laia Aleixandri (Spanien, 19 – Atlético Madrid)
Sie ist Stammspielerin bei Atlético, hat mit ihrer Mannschaft erneut die Meisterschaft gewonnen und erreichte zum ersten Mal das Viertelfinale der UEFA Women's Champions League. Schon 2015 debütierte sie mit 14 Jahren für Spaniens U17 und wurde 2016 Europameisterin. Dieses Jahr stand Aleixandri im Team des Turniers der U19-EURO und erzielte ihr erstes Tor im ersten Länderspiel für die A-Nationalmannschaft gegen Kamerun.

Hanna Bennison (Schweden, 17 – Rosengård)
Sie steht zwar erst seit April regelmäßig in der Startelf von Rosengård, wurde in diesem Jahr aber schon Meister und debütierte in der A-Nationalmannschaft – vor 20.903 Zuschauern in den USA, als sie in der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:3 gegen den Weltmeister eingewechselt wurde. Sie erzielte ihr erstes Länderspieltor und Schweden kämpfte sich zum 2:3-Endstand zurück.

Bragstad schießt zwei Tore gegen Frankreich
Bragstad schießt zwei Tore gegen Frankreich

Emilie Bragstad (Norwegen, 18 – Trondheims-Ørn)
Mit noch 17 Jahren schoss Bragstad drei Tore bei der U19-EM im Juli – zwei davon gegen den späteren Sieger Frankreich. Obwohl ihre Saison bei Trondheims-Ørn aufgrund einer Verletzung im September frühzeitig endete, ist sie offensichtlich ein großes Talent im Sturm.

Lauren Hemp (England, 19 – Manchester City)
2018 gewann die Stürmerin mit England bei der FIFA-U20-Weltmeisterschaft die Bronzemedaille und dieses Frühjahr setzte sie sich im Team von Manchester City durch. Für ihre gute Leistung in dieser Saison wurde Hemp im Oktober mit ihrem Länderspieldebüt belohnt.

Sophia Kleinherne (Deutschland, 20 – FFC Frankfurt)
2016 wurde sie U17-Europameisterin und in diesem Jahr erreichte sie mit Deutschland das Finale der U19-EM. Schon seit 2017 steht Kleinherne regelmäßig für den FFC Frankfurt auf dem Platz – in der ersten Hälfte dieser Saison verpasste sie keine Minute. Am 9. November gab sie ihr Länderspieldebüt für die A-Nationalmannschaft gegen England vor 77.786 Zuschauern in Wembley und wurde nach einer gewohnt starken Leistung von den Fans zur Spielerin des Spiels gewählt.

Anna Koivunen (Finnland, 18 – HJK Helsinki)
Nach dem überraschenden dritten Platz bei der U17-EURO (und der Qualifikation für die FIFA-U17-WM) von Finnland stand die Torhüterin im Team des Turniers. In 20 Ligaspielen kassierte sie nur 15 Gegentore und HJK wurde nach 14 Jahren wieder Meister.

Malards Frankreich gewinnt die U19-EURO
Malards Frankreich gewinnt die U19-EURO

Melvine Malard (Frankreich, 19 – Lyon)
Als Frankreich bei der U19-EM in diesem Jahr Europameister wurde, war sie die beste Torschützin und wohl auch beste Spielerin. 2017/18 und 2018/19 stand sie von Zeit zu Zeit für Lyon in der UEFA Women's Champions League auf dem Platz, in dieser Saison ist sie an Fleury 91 ausgeliehen und sammelt dort Spielpraxis.

Jamie-Lee Napier (Schottland, 20 – Chelsea)
Napier wurde nach 22 Toren in 33 Spielen für die Hibs in Schottland als Spielerin des Jahres ausgezeichnet und war auch bei der U19-EURO im Sommer die herausragende Spielerin der Gastgeber. Nur einen Monat später stand sie erstmals im Kader der A-Nationalmannschaft; im Dezember unterschrieb sie bei Chelsea.

Sofie Svava (Dänemark, 19 – Rosengård)
Die Mittelfeldspielerin wurde in diesem Jahr gleich zweimal Meister: Erst in Dänemark mit Brøndby und dann, nach ihrem Wechsel im Sommer, in Schweden mit Rosengård. Ebenfalls dieses Jahr debütierte Svava für die dänische A-Nationalmannschaft und stand im Herbst in allen drei Spielen der Qualifikation zur UEFA Women’s EURO 2021 auf dem Platz.

Nikita Tromp (Niederlande, 17 – Zwolle)
Tromp erzielte letzte Saison 18 Tore für die U17 (genauso viele wie Miedema damals) und kommt insgesamt schon auf 27 Tore in dieser Altersklasse – sieben mehr als Miedema. In dieser Saison folgten acht weitere in der U19-Quali und fünf Tore für ihren neuen Klub Zwolle.

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