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Wolfsburg setzt auf seine Fans

Titelverteidiger VFL Wolfsburg ist vor dem Halbfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League gegen den 1. FFC Turbine Potsdam zuversichtlich, mit Hilfe der Fans ins Finale einzuziehen.

Welches der beiden Topteams zieht ins Finale der UEFA Women's Champions League in Lissabon ein?
Welches der beiden Topteams zieht ins Finale der UEFA Women's Champions League in Lissabon ein? ©UEFA.com

Titelverteidiger VFL Wolfsburg ist vor dem Halbfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League gegen den 1. FFC Turbine Potsdam zuversichtlich, mit Hilfe der Fans ins Finale einzuziehen.

Wie schon zweimal zuvor in der vergangenen Saison zieht der Triple-Sieger in die VfL Wolfsburg Arena um, sonst Heimstätte des Männerteams, wo mit den Fans im Rücken der Gegner in die Knie gezwungen werden soll, der nach dem 0:0 im Hinspiel aber ebenfalls voller Zuversicht nach Wolfsburg reist.

Im Vorjahr gewann Wolfsburg seine beiden in der Arena ausgetragenen Spiele jeweils mit 2:1, im Viertelfinale gegen den WFC Rossiyanka, im Halbfinale gegen Arsenal LFC, um später dann in einem packenden Finale an der Stamford Bridge gegen das favorisierte Olympique Lyonnais den ersten europäischen Titel zu holen.

Für eines der Saison-Highlights werden rund 10 000 Zuschauer in der Arena erwartet und Wolfsburg-Trainer Ralf Kellermann hofft, dass die Fans seinen Spielerinnen einen extra Schub verleihen.

"Wir freuen uns richtig auf dieses Spiel. Wir hoffen auf eine tolle Kulisse in der Arena, die uns bei unserem Vorhaben unterstützt, diese Partie zu gewinnen", so Kellermann, der keine Zweifel aufkommen lässt, dass sein Team zum zweiten Mal in Folge ins Finale der UEFA Women’s Champions League am 22. Mai in Lissabon einziehen wird. Und er verspricht: "Es wird definitiv kein Elfmeterschießen geben, denn wenn beide Teams sich noch einmal so viele Chancen herausarbeiten, wird das Spiel niemals 0:0 ausgehen."

Obwohl Kellermann, der weiterhin auf seine Mittelfeldspielerinnen Lina Magull und Zsanett Jakabfi verzichten muss, das Hinspiel-Ergebnis für "gefährlich" hält, sind seine Spielerinnen vor dem Rückspiel am Sonntag voller Zuversicht. "Das wird noch einmal genauso intensiv wie das Hinspiel. Ich hoffe, dass ganz Wolfsburg uns unterstützt und wir im Stadion eine richtige Wand haben werden", so Kapitänin Nadine Keßler.

Und Stürmerin Alex Popp fügt hinzu: "Wir werden alles geben, um nach Lissabon fahren zu können." Die Schwedin Nilla Fischer verspricht eine aufregende Partie: "Der Schlüssel wird sein, die richtige Balance zu finden zwischen langen Bällen, aber auch ein bisschen besser die Ruhe zu bewahren als im Hinspiel."

Doch auch Gegner Turbine Potsdam versprüht Optimismus und setzt auf seine Auswärtsstärke, in dieser Saison ging das Team in Bundesliga und UEFA Women’s Champions League in allen Spielen als Sieger vom Platz, darunter der viel beachtete 2:1-Sieg bei Vorjahresfinalist Olympique Lyonnais, der den Aufstieg ins Viertelfinale perfekt machte.

"Wir können mit dem 0:0 gut leben. Gegen Lyon haben wir das Heimspiel verloren und sind trotzdem weitergekommen, alles ist also möglich. Es wird ein gutes, emotionales Spiel in der Arena werden mit zwei Teams, die sich respektieren. Ich hoffe, dass das bessere Team ins Finale einzieht", so Turbine-Trainer Bernd Schröder.

Kapitänin Steffi Draws, die in Lyon mit ihrem Ausgleich den Weg zum Verbleib im Wettbewerb ebnete, glaubt, dass der Faktor Fitness den Ausschlag geben wird. "Wir haben viel und hart trainiert und sind vorbereitet für den Rest der Saison, wir können Tempo über 90 Minuten gehen, das kann im Rückspiel den Ausschlag geben."

Und die Norwegerin Maren Mjelde, die in Lyon den Elfmeter zum Sieg verwandelte, meint: "Es liegt alles in unseren Händen. Wir brauchen ein Tor, dann muss Wolfsburg schon zwei schießen."

Bei der nächsten Gelbe Karte im Finale gesperrt
Wolfsburg: Nilla Fischer, Alexandra Popp, Stephanie Bunte, Conny Pohlers
Potsdam: Johanna Elsig, Genoveva Añonma, Nataša Andonova, Antonia Göransson, Tabea Kemme, Pauline Bremer