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Vidarsdóttir will mit Potsdam nach München

Neuzugang Margrét Lára Vidarsdóttir peilt mit dem 1. FFC Turbine Potsdam den Gewinn der UEFA Women's Champions League an, doch erstmal muss man sich im Viertelfinale mit dem FC Rossiyanka auseinandersetzen.

Die Isländerin Margrét Lára Vidarsdóttir will mit Potsdam die UEFA Women's Champions League gewinnen
Die Isländerin Margrét Lára Vidarsdóttir will mit Potsdam die UEFA Women's Champions League gewinnen ©Getty Images

Drei Mal schon beendete Margrét Lára Vidarsdóttir eine Europapokalsaison als beste Torschützin - dabei ist sie noch nie über das Viertelfinale hinausgekommen, doch das soll sich schon bald ändern.

Die isländische Stürmerin, die bei ihrem einzigen Viertelfinal-Auftritt 2005/06 mit Valur Reykjavík in zwei Spielen mit insgesamt 2:19 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam unterging, wechselte im Winter von Kristianstads DFF nach Potsdam. Am Mittwoch empfängt ihr neues Team im Viertelfinalhinspiel der UEFA Women's Champions League den FC Rossiyanka aus Russland.

"Das wird ein ganz schweres Spiel für uns", erklärte Vidarsdóttir, die als Nachfolgerin von Anja Mittag verpflichtet worden ist, gegenüber UEFA.com. "Rossiyanka [hat] viele, viele gute Spielerinnen – sie haben im Winter drei oder vier neue Spielerinnen verpflichtet. Aber wir haben ja auch ein gutes Team und wenn wir unseren Spielstil durchsetzen können, werden wir auch gewinnen."

Die 25-Jährige weiß, dass sie beim zweimaligen Europapokalsieger eine große Chance hat, weitere Erfolge einzufahren. "Sie wissen hier genau, was sie tun, das haben sie schon früher bewiesen", sagte Vidarsdóttir. "Aber jetzt spielen hier viele neue Spielerinnen, die noch nie einen Titel gewonnen haben und das unbedingt nachholen möchten, das könnte der Mannschaft helfen."

Sollte sich Potsdam gegen Rossiyanka durchsetzen, könnte es im Halbfinale zu einem Duell mit Titelverteidiger Olympique Lyonnais kommen, das anschließende Finale findet im Münchner Olympiastadion statt. "Damit würde für uns alle ein Traum in Erfüllung gehen, jeder Spieler wünscht sich, an so einem Finale teilzunehmen", sagte Vidarsdóttir. "Davon träume ich jede Nacht, bevor ich schlafen gehe, natürlich möchte man einmal so ein Spiel vor so vielen Zuschauern bestreiten."

Potsdam ist nach der Winterpause mit zwei Unentschieden und einem Sieg in die Bundesliga gestartet, die russische Liga ist dagegen weiter im Winterschlaf, Rossiyanka führt die Tabelle dort mit sieben Punkten Vorsprung an. Ex-Sportdirektor Farid Benstiti – der mit Lyon 2010 das Finale gegen Potsdam erreichte und auch die russische Nationalmannschaft trainiert – fungiert dort jetzt als Trainer und hat die Spielerinnen Ester, Kia McNeill und Leigh Ann Robinson verpflichtet, dagegen hat Elena Morozova den Klub verlassen.

Benstiti sagte: "Ich hoffe, dass wir mit unseren starken Neuzugängen unser Ziel erreichen, nämlich die UEFA Women's Champions League zu gewinnen."

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