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Italien vor der U21-Endrunde

Ein Remis im Testspiel in Deutschland war ein gutes Ergebnis, das 0:1 zuhause gegen Serbien eher nicht - UEFA.coms Francesco Corda bewertet Italiens Form vor der U21-Endrunde.

Andrea Belotti (rechts) ist eine der Führungsfiguren bei Italien
Andrea Belotti (rechts) ist eine der Führungsfiguren bei Italien ©Getty Images

Italien kann stolz darauf sein, beim 2:2 in Paderborn fast eine starke deutsche Mannschaft bewzungen zu haben und auch aus dem 0:1 in Benevento gegen Serbien ließen sich einige positive Erkenntnisse ziehen – denn nach Rückstand und in Unterzahl zeigten die Azzurrini durchaus Kampfgeist.

Italien hat Charakter
Die letzten Freundschaftsspiele deuten aber an, dass im Training noch an einigen Stellschrauben gedreht werden muss, doch die Azzurrini geben nie auf. Sie führten gegen Deutschland und setzten Serbien selbst zu zehnt stark unter Druck. "Die erste Halbzeit gegen Serbien war schlecht, wir haben bei Ballbesitz nicht so gut wie normal gespielt", sagte Trainer Luigi Di Biagio, der als Mittelfeldspieler selber immer mit viel Kampfgeist ausgestattet war. "Aber ich bin mit unserer Reaktion in der zweiten Halbzeit sehr zufrieden. Es war mehr Leidenschaft als Vernunft, aber die Reaktion war gut und wir hätten noch ausgleichen können."

Coach Luigi Di Biagio
Coach Luigi Di Biagio©Getty Images

Andrea Belotti ist der Schlüsselspieler
Andrea Belotti erzielte in der U21-Qualifikation sechs Tore, doch mit seinen Läufen öffnet er zudem noch Raum für die Mitspieler. In der ersten Halbzeit gegen Serbien fehlte er, und man konnte deutlich sehen, dass Italien ohne seinen Stürmer nicht so gut klarkommt – ironischerweise sah man sogar zu zehnt, dafür aber mit Belotti auf dem Feld, gefährlicher aus als vorher ohne ihn. Das war vielleicht kein Zufall...

Spielrhythmus kann zum Problem werden
Sie spielten toll gegen Deutschland, doch drei Tage danach schwach gegen Serbien, daher besteht die Angst, dass die Azzurrini, von denen viele nicht in den Profimannschaften ihrer Vereine spielen, nicht mit mehreren Spielen in kurzen Abständen hintereinander klarkommen. Davide Zappacosta, der Stammspieler bei Atalanta BC ist, findet aber nicht, dass das ein Problem ist. "Wir haben gezeigt, dass wir mit Serbien mithalten können, die in dieser Altersstufe eine der stärksten Mannschaften in Europa sind", sagte er. "Wir freuen uns sehr auf die Endrunde, denn wir wissen dann erst recht, wie stark wir wirklich sind." Wenn sie in der Tschechischen Republik erfolgreich sein wollen, müssen sie ihre Klasse aber regelmäßig abrufen.

Bernardeschi: Kommt er zurücck?
Bernardeschi: Kommt er zurücck?©Getty Images