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"Mein Team ist unersättlich"

Während der siegreiche Trainer Luis de la Fuente seine spanische Truppe als "unersättlich" beschrieb, musste sein Gegenüber Dmitri Khomukha anerkennen, dass Russland zurecht verloren hat.

Wir zeigen Ihnen die Höhepunkte vom Finale 2015 in Griechenland, als Spanien durch ein 2:0 gegen Russland zum siebten Mal den Titel holte.
Highlights: See how Spain claimed U19 crown

Luis de la Fuente, Spaniens Trainer
Ich bin heute sehr, sehr glücklich. Russland hatte ein großartiges Team, weshalb wir hart arbeiten mussten – die Niederlage in der Gruppenphase hat uns zusätzlich angestachelt. Das war unser bestes Spiel im Turnier und eines der besten aller Zeiten. Der erste Durchgang war beinahe perfekt, wir hätten nur mehr als dieses eine Tor erzielen müssen. Auch im zweiten Durchgang waren wir besser als Russland, doch bis zum 2:0 konnten wir nie sicher sein, ob wir die Partie gewinnen würden.

Im Vergleich zum Gruppenspiel gegen Russland haben wir ein paar Dinge verändert. Wir waren heute in einer besseren körperlichen Verfassung, aber am wichtigsten ist, dass mein Team unersättlich ist. Sie wollen immer gewinnen und waren nach der Niederlage gegen Russland sehr niedergeschlagen; heute haben sie sehr gut gespielt, weil sie den Pokal unbedingt gewinnen wollten.

Dmitri Khomukha, Russlands Trainer
Glückwunsch an Spanien und ihren Trainer – sie waren heute viel besser als in der Gruppenphase und haben sich den Sieg verdient. Es ist ein gerechtes Ergebnis. In der Anfangsphase haben wir zu oft den Ball verloren und Spanien hat uns unter Druck gesetzt – bei Standardsituationen hatten wir große Probleme. Technisch und taktisch waren sie gut vorbereitet und haben verdient gewonnen.

Der Erfolg unseres Teams war sehr wichtig, und diese Spieler verdienen es, dass sie sich noch weiter verbessern können. Sie müssen für ihre Klubs spielen – nur so werden sie bessere Spieler. Spanien hat uns heute gezeigt, wie wir uns weiterentwickeln müssen, technisch und taktisch.

Natürlich wollen wir einige dieser Spieler in der A-Nationalmannschaft sehen – wenn sie bei ihren Klubs häufiger zum Einsatz kommen, werden sie dorthin gelangen. So einfach ist das. Unser Team hat hier viele Erfahrungen sammeln können, das wird den Spielern in Zukunft zugute kommen. Wir haben unser Potenzial unter Beweis gestellt, und dieses Turnier war insgesamt ein voller Erfolg.