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Gegenseitiger Respekt in Gruppe B

Die Trainer von Spanien, Frankreich, der Türkei und Serbien saßen vor den Auftaktspielen der Gruppe B in Mariupol zusammen und drückten sich gegenseitig ihre Bewunderung aus.

Die Trainer der vier Mannschaften in der Gruppe B
Die Trainer der vier Mannschaften in der Gruppe B ©Sportsfile

Die Trainer von Spanien, Frankreich, der Türkei und Serbien saßen vor ihren Auftaktspielen bei der UEFA-U19-Europameisterschaft in Mariupol zusammen und drückten sich gegenseitig ihre Bewunderung aus.

Starke Gruppe
Auf jeden Fall wird es eine umkämpfte Gruppe werden. Frankreich, der Europameister von 2005, startet im Zapadnji-Stadion gegen die Serben von Aleksandar Stanojević, außerdem trifft der viermalige Titelträger Spanien im Illychivets-Stadion auf die Auswahl der Türkei, die eine beeindruckende Qualifikation hingelegt hat. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz vor Beginn des Turniers war jeder Trainer bemüht, die Ansprüche herunterzufahren, da man sich in einer extrem starken Gruppe befindet.

Bekannte Umgebung
Frankreichs Jean Gallice, ein erfahrener Diplomat, machte den Anfang. Er forderte im Spaß, dass er mit seinen 60 Jahren eine bevorzugte Behandlung von seinen jüngeren Kollegen erwartet. "Als ältester Trainer hoffe ich, dass die anderen hier freundlich zu mir und meiner Mannschaft sind", sagte er. Vor vier Jahren hatte Gallice die Franzosen zum Titel geführt, außerdem befindet sich seine Mannschaft in Mariupol in vertrauter Umgebung. Er sagte: "Wir haben uns im April hier vorbereitet, wir wissen also, dass die Plätze in einem hervorragenden Zustand sind. Wir haben uns an die ukrainische Lebensweise gewöhnt, aber ich bin mir nicht sicher, ob das ein Vorteil ist, denn auf dieser Ebene gibt es immer Überraschungen."

Grundlagen sind gelegt
Der spanische Coach Luis Milla, ehemaliger Mittelfeldspieler des FC Barcelona, Real Madrid CF und Valencia CF, befasste sich nur mit der Auftaktpartie gegen die Türkei, die seiner Ansicht nach schwer genug werden wird. "Das Spiel gegen die türkischen Jungs wird ein harter Kampf und sehr intensiv", sagte er. "Wir wissen, dass beide Teams stark und nahezu ausgeglichen sind, aber wir haben ein großes Selbstbewusstsein." In der Eliterunde der laufenden Saison warfen die Spanier den Europameister von 2008, Deutschland, aus dem Wettbewerb. Milla forderte, dass sein Team auf dieser Leistung aufbaut: "Wir haben uns intensiv vorbereitet und glauben, dass wir durch diese harte Arbeit beste Erfolgsaussichten haben."

"Tolles Spiel"
Die Türkei hat auf dem Weg zur Endrunde alle sechs Qualifikationsspiele gewonnen und gilt deshalb in der Ukraine als großer Favorit, doch Trainer Ogün Temizkanoğlu sieht das anders. Für ihn gibt es in der Gruppe B keinen Favoriten. "Wir sind in einer sehr schönen Gruppe, die gleichzeitig sehr ausgeglichen ist. Es sind vier starke Teams, die alle die gleichen Chancen haben", meinte der ehemalige Spieler von Trabzonspor vor der Neuauflage des Finals von 2004, das Spanien damals mit 1:0 gewann. "Wir haben beide die Eliterunde mit neun Punkten abgeschlossen, es wird also ein tolles Spiel werden."

Hoch motiviert
Serbiens Trainer Aleksandar Stanojević äußerte sich etwas optimistischer: "Wir haben in der Qualifikation 17 Tore geschossen und nur drei kassiert, also glaube ich, dass wir eine gute Mannschaft haben." Der 35-Jährige muss bei der Endrunde auf einige wichtige Spieler verzichten, dennoch sieht er es als Vorteil, in einer starken Gruppe zu sein. "Für meine Spieler ist es eine große Motivation, in so einer Gruppe zu sein", meinte er. "Für uns ist es schon ein Erfolg, hier dabei zu sein. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen Frankreich. Danach werden wir schon sehen, was passiert."