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Geschichte lässt Österreichs Stadler hoffen

Während sich Hermann Stadler an seine erfolgreiche aktive Zeit erinnert, hofft Österreichs Trainer vor dem Spiel in der Gruppe A gegen Schweden auf ähnliches Glück.

Hermann Stadler will mit Österreich zurückschlagen
Hermann Stadler will mit Österreich zurückschlagen ©Sportsfile

Nachdem Österreich bei der UEFA-U17-Europameisterschaft das Auftaktspiel in Gruppe A verloren hat, erinnert sich Trainer Hermann Stadler an die Vergangenheit - will dies aber nicht zwangweise als gutes Omen gelten lassen.

Der ehemalige Spieler des FC Salzburg hat jedoch gute Erinnerungen an die Slowakei, nachdem er sich auf dem Weg ins Finale des UEFA-Pokals 1993/94 in der 1. Runde mit insgesamt 4:0 gegen DAC 1904 Dunajská Streda durchsetzen konnte und dabei einen Treffer erzielte.

"Das war vor ein paar Jahren. Wenn das ein Omen ist, toll, aber ich sollte nicht so sehr auf meine Generation zurückschauen", lachte Stadler, der darauf hofft, dass die 0:1-Niederlage am Sonntag gegen die Gastgeber eine erfolgreiche Zukunft einläutet, wie das bereits bei der 0:1-Pleite gegen die Republik Irland in der Eliterunde der Fall war.

"Wir müssen in die Zukunft schauen, beziehungsweise alles, was vor der Eliterunde war, interessiert uns nicht", so der 51-Jährige, der mit seiner Mannschaft in Gruppe 2 Serbien und Georgien schlug. "Können wir das nun erneut umbiegen, dann können wir darauf sehr stolz sein und der Zukunft positiv entgegen blicken."

Die nächste Hürde für die Mannschaft von Stadler sind dabei die Schweden, die ihr Auftaktspiel gewonnen haben. Verliert man am Mittwoch in Dubnica nad Vahom erneut, wäre der Zug abgefahren und man würde sich außerdem nicht für die anstehende FIFA-U17-Weltmeisterschaft qualifizieren. Wenn aber einer weiß, wie man entscheidende Spiele gewinnt, dann ist das der Trainer der österreichischen Nachwuchstalente.

"Meine Spielerkarriere war nicht länger als meine Trainerkarriere - 16 oder 17 Jahre. Ich kann gute Tipps geben, wie man mit bestimmten Situation und Druck umgehen kann", so Stadler, der vor fast 20 Jahren Oliver Kahn und den Karlsruher SC ausschalten konnte und mit Salzburg aufgrund der Auswärtstorregel ins Finale einzog. Das war neben drei nationalen Meisterschaften und Pokalsiegen neben dem Finale des Pokals der Pokalsieger eines der zahlreichen Highlights seiner aktiven Laufbahn.

Auch er fing klein an, eignete sich über die Jahren hinweg aber ein immer breiteres Fußballfachwissen an, unter anderem auch von Taktikfuchs Otto Barić. "Als Spieler kannst du von jedem Trainer etwas mitnehmen. Du siehst, was du machen musst, du siehst aber auch, was du als Trainer vielleicht eher nicht machen solltest."

Nachdem er drei Jahre für die Salzburger Amateure arbeitete, wechselte er schließlich zum Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB). "Ich wollte mit dem Jugendfußball beginnen und als Trainer erste Erfahrungen sammeln", erklärt er. "Es ist eine tolle Sache, mit den größten Talenten des Landes zu arbeiten. Das ist ein großartiger Job und es ist fantastisch, mit den Jungs zu arbeiten."