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U17-Teams aufgeklärt in Sachen Spielmanipulation

Die UEFA hat Gespräche mit allen teilnehmenden Spielern der UEFA-U17-Europameisterschaft über die Gefahren von Spielmanipulationen geführt und dazu aufgerufen, "sich und den Fußball zu schützen".

Graham Peaker bei einem Vortrag in Ljubljana
Graham Peaker bei einem Vortrag in Ljubljana ©Sportsfile

Der Kampf der UEFA gegen die Korruption im Fußball wurde mit einer Reihe von Gesprächen mit allen acht teilnehmenden Nationen an der UEFA-U17-Europameisterschaft in Slowenien, in denen vor den Gefahren von Spielmanipulationen gewarnt wurde, fortgesetzt.

Graham Peaker, Informations-Koordinator der UEFA-Disziplinarabteilung, hielt dabei die Präsentationen in Maribor und Ljubljana im Rahmen der Bemühungen der UEFA, sicherzustellen, dass die Ergebnisse aller Spiele "einzig und allein durch die abgerufenen Leistungspotentiale der beteiligten Mannschaften" bestimmt werden.

Peaker klärte die Spieler auf, dass man durch Spielmanipulation "nur verlieren kann". Die UEFA gibt allen in diese Richtung angesprochenen Spielern drei wichtige Vorgehensweisen mit auf den Weg: Mache dir klar, dass dir gerade angeboten wurde, an einer Spielmanipulation teilzunehmen; verweigere dich diesem Angebot; melde diesen Vorgang an deinen Verein, deinen nationalen Verband oder direkt an die UEFA.

Peaker führte weiter aus, dass diese aufstrebenden Jungstars, die am Turnier teilnehmen, die Zukunft des Sports sind und die UEFA bestrebt ist, ihre Botschaft an den Mann zu bringen, dass es darum gehe, "sich und den Fußball zu schützen". Die Spieler wurden darüber informiert, dass Spielmanipulation eine Form von Korruption ist, man dem Fußball dadurch großen Schaden zufügt und damit negativen Einfluss auf alle Bereiche nimmt, von den Zuschauern bis hin zu den Sponsoren.

Peaker wies weiter darauf hin, dass die Strafen für Spielmanipulation sehr weitreichend sein können. So erwarten die Spieler lebenslange Sperren und Gefängnisstrafen und deren Vereine unter anderem der Ausschluss von europäischen Wettbewerben.

Das hochentwickelte IT-System der UEFA und die Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsbehörden sind die Grundlage zur Aufdeckung solcher Fälle. Peaker schloss seine Vorträge mit dem Aufruf ab, die anwesenden Spieler mögen nach der Rückkehr in ihre Vereine ihren dortigen Mitspielern die zugetragenen Inhalte weitervermitteln.