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Italien und Slowakei wollen ins Finale

Der slowakische Trainer Ladislav Pecko muss im Halbfinale auf wichtige Verteidiger verzichten, trotzdem wird sein italienischer Kollege Daniele Zoratto die Gastgeber nicht unterschätzen.

Die Slowaken lassen sich von ihren Fans feiern
Die Slowaken lassen sich von ihren Fans feiern ©Sportsfile

Ladislav Pecko wird seine Slowaken im Halbfinale der UEFA-U17-Europameisterschaft gegen Italien am Dienstag offensiv ausrichten und auf die heimischen Fans im Štadión MŠK Žilina hoffen.

Sein Team ist nur noch 80 Minuten entfernt vom Finale im eigenen Land, doch der ehemalige Profi von ŠK Slovan Bratislava weiß, dass es gegen die abwehrstarken Italiener sehr schwer werden wird. Er forderte seine Jungs auf, sich diese Chance trotzdem nicht entgehen zu lassen.

"Auch Italiener machen Fehler, wir müssen sie nur dazu zwingen", sagte er. "Wir werden versuchen, sie zu attackieren, damit sie keine Zeit für ihr typisches, organisiertes Defensivspiel haben. Es wäre fantastisch, wenn wir in Führung gehen würden. Dann müssen sie aufmachen und auch an die Offensive denken. Das ist unsere Chance."

Seine Mannschaft ist mittlerweile seit zwei Jahren zusammen und kann sich noch gut an zwei Testspiele gegen Italien im Oktober 2011 erinnern, die ein torloses Remis und eine 1:3-Niederlage brachten. "Das ist unser Vorteil. Wir wissen wie sie spielen und wie effektiv sie sind. Aus diesen Spielen haben wir eine Menge gelernt."

Mit dem Einzug ins Halbfinale bei ihrer ersten Teilnahme an der U17-EM haben die Slowaken die Erwartungen bereits übertroffen. Auf dem Weg ins Endspiel am Freitag fehlen nun aber die beiden gesperrten Verteidiger Andrej Kadlec und Denis Vavro. "Beide Spieler werden uns fehlen, aber deshalb haben wir einen so großen Kader. Ich hoffe, die Jungs werden das Spiel und die Atmosphäre genießen. Ein schwerer Schlag ist der Ausfall von Denis Vavro, aber damit müssen wir leben."

Die Italiener haben ihrerseits keine Sperren zu beklagen, vielmehr kehrt ihr Kapitän und Sturmführer Alberto Cerri nach abgesessener Sperre wieder in die Mannschaft zurück. Trainer Daniele Zoratto hat seinen kompletten Kader zur Verfügung. "Die Jungs sind in guter Form, wir haben keine Verletzten und alles ist gut", sagte er. "Wir wollen ins Finale, aber da sind wir natürlich nicht die einzigen."

Zoratto wusste vor dem Turnier nicht viel über die defensiven Qualitäten der Slowaken, doch er wird die Gastgeber keinesfalls unterschätzen. "Es wird ein schweres Spiel werden, denn sie sind sehr aggressiv und haben gute Individualisten. Dazu sind sie eher unbekannt, aber wir haben ihre Spiele gesehen. Sie stehen verdient im Halbfinale und haben gezeigt, dass sie gute Spieler haben."