Bale: Superpokal kann Wales Schub geben

Wenn Real Madrid am 12. August in Cardiff gegen Sevilla um den UEFA-Superpokal spielt, ist es für Gareth Bale eine Rückkehr in seine Heimatstadt. Er erhofft sich von dieser Partie einen Schub für den Fußball in Wales.

Es war für Wales schon eine große Ehre, als Austragungsort des UEFA-Superpokals 2014 ausgewählt worden zu sein, doch die Krönung ist nun, dass Gareth Bale bei der Partie im Cardiff City Stadium dabei sein wird.

Bale wurde in der walisischen Hauptstadt Cardiff geboren und kämpft dort mit Real Madrid CF am 12. August gegen Sevilla FC um den Titel. Mit UEFA.com sprach er über die Bedeutung des Spiels für Cardiff und wie der Fußball in seinem Heimatland davon profitieren könnte.

UEFA.com: Ist es sehr wichtig für die nächste Generation von walisischen Fußballern, die besten Spieler der Welt aus nächster Nähe sehen zu können?

Gareth Bale: Ja auf jeden Fall, das ist enorm wichtig für die Stadt. So etwas Großes hatten wir schon lange Zeit nicht mehr und ja, das ist etwas, das Wunder für die Stadt vollbringen kann. Ich denke, es wird zeigen, dass der walisische Fußball große Dinge erreichen kann.

UEFA.com: Was können Fans, die nach Cardiff fahren, erwarten?

Bale: Wahrscheinlich kaltes Wetter! Nein, es ist eine schöne Stadt, in den letzten fünf bis zehn Jahren ist es enorm besser geworden. Natürlich ist es eine große Rugby-Nation, aber Cardiff City spielt in der Premier League, genauso wie Swansea. Das hat das Ansehen des walisischen Fußballs gesteigert. Es ist eine Stadt im Aufschwung und hoffentlich geht es so weiter.

UEFA.com: Sie sind offensichtlich ein stolzer Waliser. Wie stolz macht es Sie, ein Vorbild für junge walisische Fußballer zu sein?

Bale: Gewaltig stolz. Als Kind war es wichtig, in allen Bereichen des Fußballs ein Vorbild zu haben. Kinder werden dadurch ermutigt, Fußball zu spielen und an sich zu arbeiten. Hoffentlich wird es in der Zukunft dabei helfen, kleine Kinder und gute Spieler zu fördern.

UEFA.com: Sprechen wir über Ihre eigene Entwicklung. Wie würden Sie sich heute sehen im Vergleich zu Ihrem Debüt als Teenager bei Southampton FC?

Bale: Ich bin ganz anders, vor allem physisch, denke ich. Als ich angefangen habe, war ich ein kleines, dünnes Kind! Ich denke, es ist ganz natürlich, dass man wächst, sich entwickelt und stärker und kräftiger wird. Genauso ist es mir über die Jahre ergangen. Jetzt arbeite ich einfach ständig an mir, an jedem Bereich meines Spiels. Hoffentlich kann ich mich in der Zukunft weiter steigern.

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