Salzburg auch gegen Celtic makellos

Salzburg ist in Gruppe B nicht zu stoppen: Nach dem Erfolg in Leipzig setzt sich die Truppe von Marco Rose auch gegen Celtic durch und grüßt weiter von der Tabellenspitze.

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Die Schotten legten vor 24 085 Zuschauern einen Blitzstart hin und gingen nach nicht einmal zwei Minuten in Führung. Odsonne Edouard setzte sich nach einem weiten Ball im Laufduell gegen Andre Ramalho durch und schob eiskalt ein. Salzburg ließ sich von dieser kalten Dusche aber nicht beeindrucken und machte gleich wieder Druck.

Die ersten zaghaften Versuche wurden noch abgeblockt oder waren zu ungefährlich, die Schotten versammelten sich mit fast allen Mann am eigenen Strafraum. Nach 13 Minuten wurde es erstmals brenzlig für Celtic, der Schuss von Munas Dabbur ging aber knapp am langen Pfosten vorbei.

Die Salzburger setzten sich immer mehr in der schottischen Hälfte fest, der letzte Pass war jedoch zu ungenau. Erst in der 24. Minute fand Xaver Schlager mit einer gefühlvollen Flanke den Kopf von Takumi Minamino, dessen Kopfball knapp über die Querlatte strich.

Die Hausherren machten zwar ordentlich Druck, ließen aber weiterhin die letzte Präzision vermissen, so ging Celtic mit einer knappen Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hätte Salzburg beinahe einen ähnlichen Blitzstart hingelegt wie Celtic in Durchgang eins, doch Dabbur scheiterte am starken Craig Gordon.

Zehn Minuten später machte es der Israeli besser, nach Zuspiel von Hannes Wolf zog er ab, Gordon war zwar noch dran, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball im Netz landete. Die Salzburger legten umgehend nach, Minamino drückte eine flache Hereingabe von Andreas Ulmer aus kurzer Distanz über die Linie.

In der 72. Minute sollte die Vorentscheidung fallen: Ulmer wurde auf dem Weg zum Celtic-Gehäuse von James Forrest gelegt, der dafür die Rote Karte sah. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dabbur souverän zum 3:1-Endstand.

 

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