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Wo das Finale der Europa League gewonnen und verloren wurde

Sevilla hat das Finale der UEFA Europa League gegen die Roma im Elfmeterschießen gewonnen. Die Trainer und unsere UEFA.com-Reporter analysieren, wie das Endspiel entschieden wurde.

Wo das Finale der Europa League gewonnen und verloren wurde
  UEFA via Getty Images

Das Finale der UEFA Europa League 2023 wurde erst im Elfmeterschießen entschieden. Nach einem 1:1 nach Verlängerung setzte sich Sevilla mit einem 4:1 im Elfmeterschießen gegen die Roma durch und holte zum siebten Mal diesen Pokal.

Die beiden Trainer sprachen darüber, wie aus ihrer Sicht das Spiel gelaufen ist, und unsere UEFA.com-Reporter nehmen die Schlüsselmomente des Entscheidungsspiels in Budapest unter die Lupe.

Wo das Finale für Spieler und Trainer entschieden wurde

José Luis Mendilibar, Trainer Sevilla: "Wenn sie gegen uns ein Tor schießen, denkt man, dass es sehr schwierig sein wird, dann gegen sie zu treffen. Der Ausgleich fiel in der zweiten Halbzeit schnell und gab uns die Kraft, weiter zu kämpfen und das Spiel zu gewinnen. Im Training einen Elfmeter zu schießen und dann vor 60.000 Zuschauern, das kann man nicht vergleichen. Wir hatten das in keiner der vorherigen Runden machen müssen. Wir hatten Vertrauen in die Leute, die geschossen haben."

José Mourinho, Trainer Roma :"Ich habe die Situation von Dybala in den letzten zwei oder drei Tagen verschwiegen. Er war schwer verletzt. Wenn man Paulo spielen sieht, versteht man, dass unsere Resultate in den letzten zwei Monaten mit ihm anders ausgesehen hätten. Wir standen unter Druck gegen eine Mannschaft, die mehr Talent hat als wir. Wir hatten auch sehr Elfmeterschießen geübt, aber wir haben zwei verschossen."

Yassine Bounou, Torhüter Sevilla: "Ich hatte schon viele solcher Momente und ich habe gemerkt, dass man sehr ruhig sein muss, um damit umzugehen. Auch meine Kollegen haben mir viel Ruhe und Sicherheit gegeben."

Ivan Rakitić, Mittelfeldspieler Sevilla: "Im Mittelkreis habe ich die ganze Zeit gesagt: 'Bounou wird sicher zwei Elfmeter halten'."

Highlights: Sevilla -Roma 1:1 (4:1 n.E.)

Wo das Finale für unsere Reporter entschieden wurde

Simon Hart, Sevilla-Reporter

Sevillas verstärkte Offensivbemühungen trugen dazu bei, dass sie das Spiel drehten. Die Roma hatte zwar starke Innenverteidiger, nicht zuletzt den exzellenten Chris Smalling, der viele Bälle hohe Bälle abwehrte, aber die Andalusier fanden mit zunehmender Spieldauer mehr Platz außerhalb des Mittelfelds der Roma und schlugen am Ende 33 Flanken aus dem Spiel heraus - darunter auch die von Jesús Navas, die den Ausgleich brachte.

Und dann war da natürlich noch der brillante Bounou. Er hat schon viele Elfmeter pariert - unter anderem zwei im Elfmeterschießen bei der FIFA-WM gegen Spanien - und Sevillas marokkanischer Torhüter war wieder einmal zur Stelle, wenn es darauf ankam. Rakitić sagte, er habe geglaubt, dass Bounou ein paar Elfer halten würde, und so war es auch.

Francesco Corda, Roma-Reporter

Die Roma gab ihre Führung zu früh aus der Hand. Nachdem sie in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft war, war sie nach dem Pfostentreffer von Rakitić nicht alarmiert und zog sich in der zweiten Halbzeit etwas zurück, wobei die Wechsel von Mendilibar dazu beitrugen, dass Sevilla dominierte. Die Einwechslungen von Suso und Lamela machten die Spanier offensiver, und die Giallorossi ließen die gewohnte defensive Konsequenz vermissen. Jesús Navas auf der rechten und Alex Telles auf der linken Seite begannen, Druck zu machen, und der ehemalige Spieler von Manchester City schlug eine Flanke, die zum Eigentor von Mancini führte. Mourinhos Team schaffte es, sich neu zu formieren, doch der frühe Ausgleichstreffer in der zweiten Halbzeit stärkte Sevillas Selbstvertrauen.

Die verpassten Chancen von Abraham und Andrea Belotti in der zweiten Halbzeit bestätigten zudem, was sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison zieht - der Roma fehlt vorn der Killerinstinkt. Der ehemalige Chelsea-Stürmer und "Il Gallo" erzielten zusammen 13 Tore, aber Dybala, der mehrere Verletzungsprobleme hatte und viele Spiele verpasste, schoss allein 17 Treffer. Die Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte, aber eine Menge, und in diesem Jahr hatte Mourinhos Team keinen der stärksten Spieler in seinem Angriff.

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