Trapattoni will Sevilla
Freitag, 31. August 2007
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Mit unterschiedlichen Gefühlen haben die österreichischen UEFA-Pokal-Teilnehmer auf die Auslosung reagiert. Giovanni Trapattoni wünscht sich Sevilla FC.
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Mit unterschiedlichen Gefühlen haben die österreichischen UEFA-Pokal-Teilnehmer auf die Ausloung reagiert. Giovanni Trapattoni wünscht sich den Titelverteidiger Sevilla FC.
Georg Zellhofer, Trainer FK Austria Wien: "Von unserem Lostopf ist Valerenga IF Oslo sicher der stärkste Gegner. Aris Saloniki wäre mein Wunschlos gewesen. Die Chancen gegen die Norweger stehen 50:50. Man kennt den norwegischen Fußball, er ist athletisch, körperbetont und kopfballstark. Die Norweger sind gut geschult, sie pflegen einen englischen Stil."
Thomas Parits, Generalmanager: "Valerenga ist ein sehr schwerer Gegner. Der Verein war in der vorigen Saison Liga-Dritter. Aber ich bin ein optimistischer Mensch. Es wird sehr schwierig, aber wenn wir zwei gute Tage erwischen, haben wir unsere Chance."
Peter Pacult, Trainer SK Rapid Wien: "Anderlecht ist ein interessanter Gegner mit einem klingenden Namen. Das ist sicher eine reizvolle Aufgabe für uns."
Steffen Hofmann, Mittefeldspieler: "Anderlecht ist ein schweres Los. Dieser Verein hat in den letzten Jahren oft in der Champions League gespielt. Aber wir haben ein großes Ziel, nämlich in die UEFA-Cup-Gruppenphase zu kommen, und wir werden alles tun, um das zu erreichen."
Giovanni Trapattoni, Trainer FC Salzburg: "Beide sind sehr berühmte und starke Mannschaften mit großen Spielern. Ich würde mir aber Sevilla wünschen. Sevilla ist derzeit eine der stärksten Mannschaften der Welt. Spanien ist auf eine Stufe zu stellen mit Italien, England und Frankreich. Aber auch AEK ist eine große Mannschaft. Wir müssen gute Spiele machen. Für mich wäre es sehr schön gewesen, in der Champions League gegen meine Ex-Mannschaften Milan und Benfica Lissabon zu spielen. Die Champions League ist ein Korb voller roter Äpfel, der UEFA-Cup ist ein Korb voll grüner Äpfel. Aber es sind Äpfel. Auch im UEFA-Cup sind viele Champions dabei."
Niko Kovac, Mittelfeldspieler: "Ich glaube, das 2:0 müsste für Sevilla eigentlich reichen. Wenn es nicht reichen sollte, dann wird es gegen Sevilla noch etwas schwieriger als gegen AEK Athen. AEK ist aber schon schwierig genug. Die sind um keinen Deut schlechter als Donezk, haben letztes Jahr auch Champions League gespielt. Wer Favorit ist, ist damit klar. Athen ist ein heißes Pflaster. Aber endlich haben wir das erste Spiel auswärts. Ich hoffe, dass wir das nützen können."
Alexander Zickler, Stürmer: "Sevilla ist sicher die bessere Mannschaft. Daher wünschen wir uns Athen. Aber auch bei AEK brauchen wir sicher zwei hervorragende Tage, um darüber zu kommen. Dass wir zuerst auswärts spielen, ist sicherlich kein Nachteil."