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Zuversicht und Vorsicht in Österreich

Salzburg und die Wiener Austria sind nach Siegen im Hinspiel auf einem guten Weg, Altach muss ein 0:1 drehen. Alle drei österreichische Teams eint nur eines - das Rückspiel wird entscheidend sein.

Salzburg setzte in Rumänien den Grundstein für den Aufstieg
Salzburg setzte in Rumänien den Grundstein für den Aufstieg ©Gepa Pictures

In Salzburg bahnt sich ein versöhnlicher Herbst an. In der Liga ist man in Fahrt und in der Qualifikation zur UEFA Europa League fehlt nur noch ein kleiner Schritt zum Glück. Nach dem 3:1 im Hinspiel beim rumänischen Meister FC Viitorul winkt die siebte Gruppenphase schon sehr deutlich. Man stapelt aber dennoch tief.

"Wir hatten Constanta im Hinspiel gut unter Kontrolle, aber es geht wieder bei Null los. Es bringt nichts, das Ergebnis zu verwalten", sagte Salzburgs Coach Marco Rose vorsichtig und zurückhaltend. "Im Fußball ist schon sehr viel passiert. Wir dürfen uns auf überhaupt nichts einlassen."

Der von Gheorghe Hagi betreute Gegner ist im Rückspiel kein Freilos und kann mit einem schnellen Tor das Match sicherlich noch einmal spannend machen. "Wir brauchen eine Topleistung, um weiterzukommen", so Rose. Offensivspieler Valon Berisha sah dies ähnlich: "3:1 ist eine gute Ausgangsposition, aber wir dürfen kein bisschen nachlassen. Wir haben im Hinspiel schon gesehen, dass sie gute Kicker haben."

Der FK Austria Wien ist ähnlich wie Salzburg schon mit einem kleinen Schritt weiter, muss sein Heim-Rückspiel aber in der Fremde austragen. Der Grund: Robbie Williams. Die Violetten müssen nach St. Pölten ausweichen, da das Konzert des Pop-Stars im Wiener Ernst Happel Stadion am kommenden Samstag vorbereitet werden muss. Die Arena in Niederösterreich ist jedoch bereits ausverkauft.

Trainer Thorsten Fink setzt auf den falschen Heimvorteil und sieht seine Mannschaft nach dem 2:1 bei Osijek in der Favoritenrolle. "Osijek muss bei uns sicher mehr für das Spiel machen als im Hinspiel, schließlich müssen sie ja jetzt gewinnen. Wir haben im Hinspiel in den Zweikämpfen toll dagegengehalten", sagte Fink.

"Die gute Ausgangsposition kommt uns entgegen", erklärte auch Hinspiel-Scorer Christoph Monschein. "Wenn es das Spiel zulässt, werden wir versuchen, die Konter richtig zu fahren. Wir sind in dieser Hinsicht sehr variabel, können sowohl Ballbesitz- als auch Konterfußball spielen."

Für den dritten Club im Bunde, den SCR Altach, geht es im Netanya Stadion bei Maccabi Tel-Aviv ums Aufholen. Die Vorarlberger mussten sich vor eigenem Publikum gegen die Elf von Jordi Cruyff mit 0:1 geschlagen geben und wollen das Ruder trotzdem herumreißen.

"Nach sieben Spielen in der Qualifikationsphase ist die Gruppenphase nur noch 90 Minuten entfernt und wenn ich sehe, wie unsere Spieler die bisherigen Auswärtsspiele gelöst haben, dann stimmt mich das positiv", erklärte Trainer Klaus Schmidt, frei nach dem Motto, dass man nur einen Brief aufgäbe.

Bereits 2015, gegen Os Belenenses hatte Altach im Rückspiel des Play-offs mit dem 0:1 eine ähnliche Situation, die im Ländle zuversichtlich stimmt. Am Ende scheiterten die Altacher aber mit einem 0:0 und mit guter Leistung knapp. "Man merkt, dass die Mannschaft vor zwei Jahren einen großen Korb voller Erfahrungen mitgenommen hat und deshalb liegt der Druck am Donnerstag bei Tel-Aviv", erklärte Schmidt.