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Spitznamen in der UEFA Europa League: L bis Z

Im zweiten Teil unseres Überblicks aller Spitznamen klären wir auf, was es mit den Red Devils auf sich hat und wer sich mit einem doppelköpfigen Adler schmückt.

Spitznamen in der UEFA Europa League: L bis Z
Spitznamen in der UEFA Europa League: L bis Z ©Getty Images

Legia Warszawa – Wojskowi (Armeemänner)
Der Verein wurde während des Ersten Weltkriegs von Mitgliedern des polnischen Heeres gegründet. So entwickelte man sich zum offiziellen Klub der polnischen Armee.

Ludogorets Razgrad – Die Adler
Einst als "Die Wölfe" bekannt, wechselte man vor vielen Jahren doch lieber auf ein majestätisches Tier der Lüfte. Niemand weiß genau, warum. Eine Theorie orientiert sich an Razgrads russischer Zwillingsstadt Orel, was übersetzt "Adler" bedeutet.

Lyon – Les Gones (Die Kinder) 
Schriftlich ist der Ursprung nicht belegt, aber der Spitzname vermittelt die Idee der Jugend und da er im regionalen Dialekt geschrieben ist, verbindet man damit sofort die Stadt Lyon.

Gestatten: Fred the Red
Gestatten: Fred the Red©Getty Images

Manchester United – The Red Devils (Die Roten Teufel) 
Einst als "The Heathens" (Stadtteil von Manchester) bekannt, gab es in den 1960ern einen neuen Spitznamen, weil Sir Matt Busby sich sehr mit "Red Devils" anfreundete. Das Rugby-Team von Salford in der Nähe von Manchester hatte 1934 von einem französischen Journalisten den Spitznamen "Les Diables Rouges" bekommen.

Mönchengladbach – Fohlenelf  
Während der erfolgreichen 1970er unter Hennes Weisweiler und Udo Lattek wurde Gladbach für seinen jugendlichen Esprit sowie schnellen und offensiv ausgerichteten Fußball bekannt. Dieses Auftreten erinnerte an die Dynamik eines jungen Pferdes.

Olympiacos – Thrylos (Die Legende) 
Olympiacos verdankt seinen Spitznamen einigen Journalisten in den 1920ern, die während einer Reihe internationaler Freundschaftsturniere immer wieder diesen Begriff einstreuten.

Osmanlıspor – Yeniçeriler (Janitscharen), Akıncılar (Kavalleristen) 
Bis 2014 hieß der Verein noch Ankaraspor, doch als es sportlich sehr schlecht lief, wurde der Klub unter Aufsicht von Bürgermeister Melih Gökçek umgekrempelt. Es zahlte sich aus: Auf Anhieb schaffte Osmanlıspor den Aufstieg und wurde letzte Saison Fünfter. Entsprechend passt der Spitzname - die Janitscharen waren im Osmanischen Reich eine Elitetruppe der Armee.

PAOK – Dikefalos Aetos (Doppelköpfiger Adler) 
Fußballvereine mit Verbindung zum Adler gibt es ja viele. PAOK ging einen Schritt weiter und ließ sich beim doppelköpfigen Adler von dem Wappen des Byzantinischen Reichs inspirieren. Es symbolisiert die Ursprünge des Klubs, der einst von Flüchtlingen aus Konstantinopel gegründet wurde.

Roma – I Lupi (Die Wölfe) 
Der Wolf ist das Symbol Roms. Als der Großvater von Romulus und Remus von seinem Bruder gestürzt wurde, ließ der Thronräuber die Zwillinge in den Fluß Tiber werfen. Die Legende besagt, dass sie von einer Wölfin gerettet wurden. Romulus gründete später die Stadt Rom.

In Gelsenkirchen gehen selbst die Plastikenten nicht ohne Bergarbeiter-Helm aus dem Haus
In Gelsenkirchen gehen selbst die Plastikenten nicht ohne Bergarbeiter-Helm aus dem Haus©Getty Images

Rostov – Zhelto-Siniye (Die Gelb-Blauen) 
Der Spitzname hat sich zwar noch nicht wirklich durchgesetzt, doch Zhelto-Siniye ist momentan verbreiteter als Rostovchane (Bürger Rostovs) und Yuzhane (Südländer). Einst war der Klub wegen seiner Ursprünge als Werksteam einer Landmaschinen-Firma auch als Selmashi (Erntearbeiter) bekannt.

Schalke – Die Knappen 
Gelsenkirchen ist eine Hochburg des Bergbaus im Ruhrpott und seit eh und je ist Schalke mit dem Kohleabbau verbandelt. Viele der ersten Fußballer waren selber als Bergarbeiter beschäftigt. Als Knappe bezeichnete man früher einen Arbeiter, der seine Lehre als Bergmann erfolgreich abgeschlossen hat.

Typisches Outfit eines Shakhtar-Fans
Typisches Outfit eines Shakhtar-Fans©Getty Images

Shakhtar Donetsk – Bergmänner 
Auch die Ukrainer sind eng mit dem Bergbau verbunden. Das Donezbecken ist ein großes Steinkohlegebiet und Shakhtar ist das ukrainische Wort für Bergmann. Auf dem Vereinslogo findet man einen Hammer und eine Spitzhacke, außerdem kommen viele Fans mit orangefarbenen Bergarbeiterhelmen ins Stadion.

Sparta Praha – Rudí (Die Weinroten) 
Sparta trug einst schwarze Trikots, wechselte danach auf schwarz-weiß und ließ später weinrote Trikots anfertigen, nachdem ein Mitglied des Präsidiums ein Spiel von Arsenal in London gesehen hatte. Das Outfit der Gunners gefiel ihm so gut, dass er gleich ähnliche Trikots in Auftrag gab. Früher war Sparta auch unter dem Namen "Eisern Sparta" bekannt, weil die Mannschaft in den 1920ern nahezu unschlagbar war.

St-Étienne – Les Verts (Die Grünen) 
Grün ist Kult bei diesem französischen Verein. Geoffrey Guichard, der einst eine bekannte Einzelhandelskette schuf und 1919 auch Gründungsvater des Klubs war, hatte grüne Markisen in seinem Büro. Heute trägt das Stadion seinen Namen.

Tottenham – Spurs (Heißsporn) 
Im Mittelalter gab es in England einen Adligen namens Sir Henry Percy, der für seine aufbrausende Art bekannt war und eine rebellische Ader hatte. Sein Spitzname war Harry Hotspur und aus einem nicht belegbaren Anlass haben die Gründungsmitglieder im Jahr 1882 entschieden, den Verein Hotspur Football Club zu nennen.

Villarreal: Gelbes U-Boot
Villarreal: Gelbes U-Boot©Getty Images

Villarreal – El Submarino Amarillo (Das Gelbe U-Boot) 
Eine Reihe von Fans legten bei einem Spiel im El Madrigal 1968 den Grundstein für die Verbandelung mit den Beatles. Der Refrain des legendäre Songs der englischen Band wurde einfach umgetextet: "Amarillo es el Villarreal/amarillo es/amarillo es" (Villarreal ist gelb, sie sind gelb).

Zenit – Sine-Belo-Golubye (Blau-Weiß-und-Himmelblau) 
Wikipedia meint zwar, der Verein wäre als Zenitchiki (Fliegerabwehr) bekannt, aber diesen Namen nutzt niemand. Zenitovtsy (die Zenit-treuen) erfreut sich einiger Beliebtheit, doch Sine-Belo-Golubye ist noch weiter verbreitet.

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