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Young Boys bereit für Everton

Die Young Boys sind eine der großen Überraschungen der Gruppenphase, vor allem dank ihrer Heimstärke haben sie es in die Runde der letzten 32 geschafft, wo nun mit Everton ein großes Kaliber wartet.

Die Young Boys rechnen sich auch gegen Everton etwas aus
Die Young Boys rechnen sich auch gegen Everton etwas aus ©AFP/Getty Images

Liverpool FC, FC Internationale Milano, AFC Ajax oder VfL Borussia Mönchengladbach – die Runde der letzten 32 der UEFA Europa League hat mehr prominente Namen zu bieten als je zuvor. Mit dabei in diesem illustren Kreis ist auch der BSC Young Boys aus Bern, sicher eine der großen Überraschungen der Gruppenphase.

Als die Young Boys im Dezember im Sechzehntelfinale gegen Everton FC gelost wurden, stand in den Fan-Foren der Toffees schon fest, dass dies gleichbedeutend mit einem Freilos sei: "Was zur Hölle hat ein Team wie die Young Boys in der Europa League zu suchen?", fragte ein Fan und fuhr fort: "Da muss man doch ein gewisses Alter haben? Everton sollte keine Probleme haben, einen Haufen Buben zu verprügeln."

Doch gerade an der Merseyside sollte man mit solchen Prognosen vorsichtig sein, "verdankt" doch der Lokalrivale Liverpool seine Teilnahme an der UEFA Europa League dem FC Basel 1893, der die Reds aus der UEFA Champions League katapultierte – und auch die Young Boys haben sich bisher als wackere Vertreter des Schweizer Fußballs erwiesen.

Vor allem im heimischen Stade de Suisse hat die Mannschaft von Trainer Uli Forte bisher beeindruckt und in der Gruppe I eine makellose Heimbilanz auf den Rasen gezaubert: 5:0 gegen ŠK Slovan Bratislava, 2:0 gegen die SSC Napoli, 2:0 gegen den AC Sparta Praha. Neun erzielte Tore bei keinem Gegentor ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. “Wir wollen unseren Fans bewegende Momente mitgeben“, sagte Trainer Forte vor dem Heimspiel gegen Napoli und dies ist den Gelb-Schwarzen eindrucksvoll gelungen.

"Es war mal wieder eine dieser magischen Nächte", strahlte nach dem Praha-Spiel Verteidiger Florent Hadergjonaj und sprach damit den glückseligen Fans aus dem Herzen. So eine magische Nacht erhofft man sich in Bern nun auch gegen Everton, wenngleich die Engländer vor allem auswärts in der Gruppenphase überzeugten und zum Beispiel beim VfL Wolfsburg glatt mit 2:0 siegten.

Umso mehr nimmt YB-Sportchef Fredy Bickel die eigenen Fans in die Pflicht: "Everton ist ein Traditionsverein mit vielen Fans und ein attraktiver Gegner. Wir hoffen, dass wir in Bern wieder auf unsere Fans zählen können und es zu einem stimmungsvollen Duell kommen wird."

Und verschmitzt fügte er an: "Vielleicht sind unsere Spieler ein wenig enttäuscht, dass ich ihre Vorgabe nicht ganz erfüllen konnte. Sie haben mich mit dem Auftrag zur Auslosung geschickt, Inter Mailand als Gegner mitzubringen. Ich denke aber, sie werden sich auch sehr auf Everton freuen."

Und das tun sie in der Tat, zumal Inter dann ja in der nächsten Runde noch als Gegner herhalten kann...

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