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PSV ist zu abgebrüht für St. Pölten

SKN St. Pölten - PSV Eindhoven 2:3 (Gesamt: 2:4)
Die tapferen Niederösterreicher mussten sich der größeren Klasse geschlagen geben, verdienten sich aber durchwegs Respekt.

Jürgen Locadia sorgte für die Führung
Jürgen Locadia sorgte für die Führung ©AFP/Getty Images

Für den SKN St. Pölten hieß es nach einer 2:3-Heimniederlage gegen PSV Eindhoven Endstation im Abenteuer Europacup. Dabei verkaufte sich der österreichische Zweitligist aber teuer. Das Hinspiel in der dritten Runde der UEFA Europa League Qualifikation gewannen die Niederländer 1:0.

Die Hausherren ließen sich im mit 8.000 Zusehern gefüllten St. Pöltner Stadion nicht vom großen Namen des Gegners einschüchtern und spielten mutig nach vorne. Das rächte sich aber in der 28. Minute. Am gegnerischen Sechzehner verlor Konstantin Kerschbaumer den Ball, PSV startete sofort den Konter und schloss diesen durch einen Linksschuss von Jürgen Locadia ab.

Davon ließen sich die Underdogs aber nicht entmutigen. Quasi aus dem Nichts fiel im zweiten Durchgang auch der Ausgleich. Daniel Segovia schoss aus der Distanz aufs linke Eck, Torhüter Jeroen Zoet sah den Ball spät und musste ihn passieren lassen (56.).

Danach drängten die St. Pöltner auf die Sensation, Phillip Cocu brachte deswegen seinen WM-Star Memphis Depay ins Spiel. Damit wurden die Niederländer schlagartig unberechenbarer, nach einer Flanke von Adam Maher drückte der neue Mann die Kugel zur abermaligen Führung über die Linie (69.). Luuk de Jong staubte 60 Sekunden später zur endgültigen Entscheidung ab. Konstantin Kerschbaumer betrieb in der Nachspielzeit noch Ergebniskosmetik nach einer schönen Kombination, der Ausgleich wollte allerdings nicht mehr fallen.

Am Ende setzte sich die größere Klasse von PSV verdient durch, der SKN St. Pölten kann aber erhobenen Hauptes vom Platz gehen. "Wir waren sehr stark, aber nach einem Fehler haben wir leider das Tor bekommen. Dennoch darf ganz St. Pölten stolz auf uns sein, wir haben gegen eine Super-Mannschaft verloren", meinte Daniel Segovia nach dem Spiel.

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