Salzburg will den dritten Sieg
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Artikel-Zusammenfassung
Drei Spiele, neun Punkte – das ist die Vorgabe beim FC Salzburg vor dem Duell mit R. Standard Liège. Trainer Roger Schmidt ist vor den Belgiern aber auch gewarnt.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Der FC Salzburg ist in Österreichs Liga derzeit das Maß der Dinge und eilt von Sieg zu Sieg. Auch in der UEFA Europa League wollen die Mannen von Trainer Roger Schmidt drei Punkte holen. Der Gegner am morgigen Donnerstag, dem dritten Spieltag der Gruppe C: Belgiens Tabellenführer R. Standard de Liège. In der Liga sind die Belgier top, in der UEFA Europa League steht bisher jedoch nur ein Punkt am Konto.
Roger Schmidt und Co-Trainer Oliver Glasner spionierten am vergangenen Sonntag in Belgien. Was sie sahen, haben die beiden Coaches schon verarbeitet und zu einem Plan geschmiedet. "Sie verfügen über dynamische, junge Stürmer, auf die man enorm aufpassen muss. Im Eins gegen Eins sind sie sehr gefährlich, weshalb es am Donnerstag sehr wichtig sein wird, dass wir in der Defensive auch immer einen Spieler zur Absicherung dahinter haben", sagte Roger Schmidt. Besonders ins Auge gestochen sind ihm die beiden Jungstars von Liège - Imoh Ezekiel und Michy Batshuayi.
"Sie scheinen aber auch ein bisschen die Form verloren zu haben", stellte Schmidt fest. "Sie wissen, dass es für sie bei einer Niederlage sehr schwierig wird, weiterzukommen." Bei Salzburg würde mit einem Sieg im Heimspiel der Zählerstand auf neun Punkte anwachsen. Trotz der rosigen Aussicht, bereitet sich der Salzburg-Trainer auf ein hartes Spiel gegen die Elf von Guy Luzon vor. "Wir müssen von der ersten Minute an Vollgas geben", gab der Deutsche auf der Bank der Bullen als Devise aus. "Wir sind inzwischen in der Lage, das Spiel weit weg vom eigenen Tor zu halten."
Dort – im Tor – wird aller Voraussicht Péter Gulácsi stehen, denn dessen Fingerbruch ist auskuriert. Mithelfen, dass der Ball nicht im eigenen Gehäuse landet, wird wahrscheinlich auch wieder Verteidiger Christian Schwegler, der seine muskulären Beschwerden überstanden hat. Nicht mit von der Partie sein werden die Langzeitverletzten Issac Vorsah, Rodnei, Stefan Hierländer und Florian Klein.