GC: Außenseiter mit Abschlussschwäche
Mittwoch, 21. August 2013
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Nach dem Ausscheiden aus der UEFA Champions League will sich der Grasshopper Club für die UEFA Europa League qualifizieren. Das Problem der Zürcher: Ihre Abschlussschwäche.
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So richtig enttäuscht waren die Akteure des Grasshopper Club nicht, nachdem sie in der dritten Qualifikationsrunde ausgeschieden waren und den Einzug in die Play-off-Runde zur UEFA Champions League verpasst hatten. Zu stark war der Gegner Olympique Lyonnais vor allem im Vorfeld eingeschätzt worden. Und doch dürfte es dem einen oder anderen Spieler und Vereinsfunktionär auf den Magen geschlagen haben, dass man die Hürde nicht überstehen konnte – nach zwei knappen 0:1-Niederlagen ist dies nur verständlich.
Den Grasshoppers bleibt nun die Möglichkeit, sich über die Play-off-Runde zur UEFA Europa League für die internationalen Spiele zu qualifizieren. Der Gegner heißt ACF Fiorentina, Tabellenvierter der abgelaufenen Meisterschaft in der Serie A – lediglich zwei Punkte trennten die Florentiner zum Einzug in die UEFA Champions League.
Die Grasshoppers, Tabellenzweiter der letztjährigen Super League, müssen sich angesichts des morgigen Gegners wie schon gegen Lyon wieder mit der Rolle des Außenseiters begnügen - respektive dürfen. Denn genau in dieser Rollenverteilung liegt die Chance der Zürcher.
Ihr Ziel muss es sein, im Hinspiel im eigenen Stadion die Basis zu legen für die Qualifikation zur UEFA Europa League. Besondere Aufmerksamkeit muss dabei der Verteidigung des eigenen Tores gewidmet werden – ein schwieriges Unterfangen, dürfte doch gerade der deutsche Nationalstürmer Mario Gomez alles daran setzen, für die Seinen das wichtige Auswärtstor zu erzielen.
Die Statistik der Hintermannschaft von GC liest sich vielversprechend: In der Meisterschaft kassierten die Zürcher am wenigsten Gegentore aller Mannschaften, drei in fünf Spielen. Dem gegenüber stehen allerdings lediglich sieben erzielte Treffer, etwas mehr als einer pro Spiel.
Das eigene Tor zu verriegeln darf dementsprechend nicht die einzige Sorge der Zürcher sein, denn ohne ein Tor zu erzielen, wird ein Weiterkommen gegen die Fiorentina kaum Tatsache werden. Gegen Favorit Lyon scheiterte Außenseiter GC an der eigenen Abschlussschwäche – gegen Florenz soll sich dies mit gleicher Rollenverteilung nicht wiederholen.