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Basler rühmen ihre Moral

"Wir haben das Remis verdient, weil wir einen unglaublichen Aufwand geleistet haben", sagte Trainer Heiko Vogel nach dem 2:2-Remis seines FC Basel 1893 gegen KRC Genk.

Thomas Buffel (KRC Genk) im Duell mit Basels Cabral (rechts)
Thomas Buffel (KRC Genk) im Duell mit Basels Cabral (rechts) ©AFP/Getty Images

Die Basler können durchatmen: Marco Streller hat sie mit seinem Kopftor vor der ersten Pleite in der Gruppenphase der UEFA Europa League bewahrt. Das 2:2 gegen KRC Genk löste zwar nicht gerade Jubelstürme im St. Jakob-Park aus, dennoch wussten die Basler den späten Punktgewinn zu schätzen. Und von Trainer Heiko Vogel über Tormann Yann Sommer bis zu Marco Streller: Alle lobten sie die Leidenschaft, mit der der FCB dieses 2:2 erzwang. Derweil kritisierte Genks Trainer Mario Been seine Mannschaft dafür, gegen Spielende zu defensiv gespielt zu haben.

Heiko Vogel, Trainer FC Basel 1893
Die erste Hälfte war nicht so unglaublich schlecht, wie sie manche wohl sehen werden. Wir haben nicht schlecht ins Spiel gefunden. Dann stand es aber zur Pause 0:2, und ich habe gedacht, ich sei im falschen Film. Bitter war, dass ich verletzungsbedingte Wechsel machen musste - schon in der Halbzeit zum Beispiel jenen von Alex Frei. Das Remis haben wir aber absolut verdient, weil wir einen unglaublichen Aufwand geleistet und eine fantastische Moral gezeigt haben. Dass es nicht zum Sieg gereicht hat, lag aber auch am Gegner, der unheimlich effizient war und unbestritten über Klasse verfügt.

Yann Sommer, Torhüter FC Basel 1893
Wir haben sehr dumme Tore kassiert, vor allem das erste. Das muss ich auf meine Kappe nehmen. Ich hätte die flache Hereingabe abfangen müssen. Der Mannschaft kann ich nur ein Kompliment machen, wie sie zurückkam. Das ist nach einem 0:2-Rückstand auf internationalem Niveau keine Selbstverständlichkeit. Zwei Punkte zum Start sind zwar nicht das Optimum, aber aufgrund der Gegner und der Umstände auch nicht schlecht.

Marco Streller, Stürmer und zweifacher Torschütze FC Basel 1893
Wir haben uns zurückgekämpft. Für die Zuschauer ist es schwierig, das einzuordnen, aber es war nicht einfach. Wir haben unglaublich viel Leidenschaft gezeigt, vor allem in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, mit wie viel Power wir spielen können. Wenn man berücksichtigt, wie viel Moral wir gezeigt haben, wäre sogar ein Sieg verdient gewesen. Man muss aber auch zugeben, dass Genk eine gute Mannschaft ist, die vor der Pause unheimlich effektiv gespielt hat - vorne wie hinten. Und deshalb kann gegen eine solche Mannschaft mitunter auch ein Punkt wertvoll sein.

Mario Been, Trainer KRC Genk
Hätte man mir vor dem Spiel gesagt, dass wir in Basel ein Unentschieden holen, wäre ich natürlich zufrieden gewesen. Jetzt, nach dem Spiel, bin ich etwas enttäuscht. Wir hatten das Spiel vor der Pause im Griff, wir haben sehr intelligent gespielt, unsere Chancen genutzt und kaum welche von Basel zugelassen. In der Endphase haben wir aber zu defensiv gespielt, und mit dem Anschlusstor ist das Spiel wieder offen geworden. Dieser Elfmeter zum 1:2 war der Knackpunkt. Die Mannschaft ist derzeit sicher enttäuscht, aber insgesamt kann sie mit sich zufrieden sein. Wir haben jetzt noch vier sehr schwere Spiele. Dass Videoton gegen Sporting Lissabon 3:0 gewonnen hat, ist unglaublich. Das zeigt, wie gut sie sind und wie schwer es wird, in dieser Gruppe weiterzukommen.

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