Athletic und PSV feiern Kantersiege

Die PSV Eindhoven und Athletic Club können nach Kantersiegen in den Play-off-Hinspielen der UEFA Europa League für die Gruppenphase planen, aber auch Neftçi PFK und Molde FK haben reichlich Grund, stolz zu sein.

Neftçi feiert seinen Treffer beim 1:1-Remis gegen APOEL
Neftçi feiert seinen Treffer beim 1:1-Remis gegen APOEL ©Viktoriya Melnik

Die großen Namen gaben sich in den Play-offs zur UEFA Europa League keine Blöße, aber auch einige Underdogs können noch von der Gruppenphase träumen.

Hier sehen Sie die Ergebnisse aller Play-off-Hinspiele.

Während der VfB Stuttgart im einzigen Mittwochsspiel mit 2:0 gegen den FC Dinamo Moskva gewonnen hatte, ließen die Favoriten am Donnerstag keine Federn. Keisuke Honda traf für PFC CSKA Moskva beim 1:0-Erfolg bei AIK Solna. André Ayew war bei Olympique de Marseilles 2:1-Sieg beim FC Sheriff gleich zweimal erfolgreich. Der FC Internazionale Milano siegte mit 2:0 beim SC Vaslui. Der Liverpool FC triumphierte mit 1:0 beim Heart of Midlothian FC, Andy Webster überwand seinen eigenen Keeper 12 Minuten vor dem Ende.

Aber auch weniger illustre Mannschaften ließen aufhorchen, vor allem die beiden norwegischen Vertreter: Tromsø IL setzte sich zu Hause mit 3:2 gegen FK Partizan durch und Molde FK mit 2:0 gegen sc Heerenveen. Für die niederländischen Teams war es insgesamt kein schöner Abend: Pablo Batalla war bei Bursaspors 3:1-Sieg gegen den FC Twente zweimal erfolgreich, der AZ Alkmaar verlor mit 0:1 beim FC Anji Makhachkala und Feyenoord rettete gegen AC Sparta Praha nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch ein 2:2-Remis.

Der 5:0-Sieg von PSV Eindhoven bei FK Zeta sorgte für ein versöhnliches Ende für die niederländischen Vereine. Während Montenegros erster Vertreter in dieser Phase kein Wunder vollbringen konnte, erzielten Neftçi PFK aus Aserbaidschan, die Ungarn von Videoton FC und AC Horsens aus Dänemark bemerkenswerte Unentschieden gegen APOEL FC beziehungsweise Trabzonspor AŞ und Sporting Clube de Portugal. Auch der georgische Klub FC Dila Gori kann nach einer knappen 0:1-Niederlage bei CS Marítimo noch von der Gruppenphase träumen.

Der FC Basel 1893 hatte sein Hinspiel in den Play-offs zur UEFA Champions League gegen CFR 1907 Cluj verloren. Am Donnerstag machten es die Schweizer Klubs besser. Der FC Luzern gewann mit 2:1 gegen die Belgier vom KRC Genk, die 2011/12 in der Gruppenphase der UEFA Champions League dabei waren. Die BSC Young Boys gewannen mit 3:0 beim FC Midtjylland.

Der unterlegene Finalist der vergangenen UEFA-Europa-League-Saison, Athletic Club, machte indes den höchsten Sieg des Abends - und dazu den bislang höchsten Europapokal-Heimsieg der Klubgeschichte - perfekt. Gegen HJK Helsinki gewannen die Basken in Bilbao mit 6:0. Aritz Aduriz (25., 51.) und Markel Susaeta (31., 57.) trafen jeweils in beiden Halbzeiten einmal. Die weiteren Tore steuerten Iñigo Perez (42.) und Andoni Iraola (85.) bei.

Der FC Metalist Kharkiv und Hannover 96 gehörten in der vergangenen Saison zu den unterhaltsamsten Mannschaften des Wettbewerbs. Die Viertelfinalisten von 2011/12 machten einen großen Schritt in Richtung Gruppenphase. Die Ukrainer gewannen bei FC Dinamo Bucureşti mit 2:0, während Hannover beim 5:3-Erfolg bei WKS Śląsk Wrocław schon beachtliche Torjäger-Qualitäten zeigte.