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Hannover mit Torfestival in die Gruppenphase

Hannover 96 - WKS Śląsk Wroclaw 5:1 (Gesamt: 10:4)
Die Niedersachsen ziehen nach zwei souveränen Siegen in die Gruppenphase der UEFA Europa League ein.

Der Ungar Szabolcs Huszti steuerte zum klaren Sieg zwei Tore bei
Der Ungar Szabolcs Huszti steuerte zum klaren Sieg zwei Tore bei ©Getty Images

Hannover 96 hat die Gruppenphase der UEFA Europa League erreicht. Nach dem 5:3-Auswärtssieg bei WKS Śląsk Wroclaw gewannen die Niedersachsen auch das Rückspiel zu Hause ungefährdet mit 5:1. Die Auslosung der Gruppenphase wird am morgigen Freitag im 13 Uhr MESZ vorgenommen.

Im eigenen Stadion gerieten die Roten durch ein Tor von Przemysław Kaźmierczak (10.) zwar überraschend in Rückstand, doch Mohammed Abdellaoue per Elfmeter (22.) und Szabolcs Huszti (35.) drehten die Partie noch vor der Pause zugunsten der Hausherren. Der eingewechselte Artur Sobiech traf in der zweiten Halbzeit doppelt (68., 85.). Für den Schlusspunkt sorgte Huszti (88.), der damit auch zwei Mal traf.

Die Hannoveraner spielten zunächst im Gefühl des sicheren Vorsprungs aus dem Hinspiel eher abwartend und ließen die Gäste aus Polen kommen. Die nutzten prompt ihre erste Chance zur Führung. Nach einer Ecke von Kapitän Sebastian Mila stieg Kaźmierczak am höchsten und köpfte die Kugel zum 1:0 für Śląsk in die Maschen.

Dieser Rückstand diente dem Team von Mirko Slomka offensichtlich als Weckruf. Denn in den folgenden Minuten übte Hannover 96 viel Druck aus und schnürte den Gegner förmlich in dessen eigener Hälfte ein. Bald schon zahlten sich die Offensivbemühungen in doppelter Hinsicht aus. Wegen einer Notbremse im eigenen Strafraum an Jan Schlaudraff verursachte Tomasz Jodłowiec nicht nur einen Strafstoß für Hannover, er sah dazu auch noch die Rote Karte. Abdellaoue verwandelte anschließend sicher vom Punkt zum Ausgleich.

Die Gäste aus Breslau hatten nun in Unterzahl immer weniger entgegenzusetzen und gerieren schon bald in Rückstand. Nachdem Abdellaoues Tor per Fallrückzieher (27.) noch wegen einer Abseitsposition aberkannt wurde, kam der Bundesligist wenige Minuten später dann doch zu seiner ersten Führung im Rückspiel. Nach einem schönen Solo überwindet Huszti Śląsk-Torwart Marián Kelemen mit einem Heber zum 2:1-Halbzeitstand.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Gäste-Coach Orest Lenczyk Mariusz Pawelec für Cristián Díaz ein, doch für frischen Wind konnte der Pole nicht sorgen. Wie schon über weite Strecken der ersten 45 Minuten, war Hannover auch zu Beginn des zweiten Durchgangs überlegen und spielte in Überzahl weiter druckvoll nach vorn.

Abdellaoue nach guter Vorarbeit von Huszti (54.) und Lars Stindl auf Flanke von Konstantin Rausch (62.) hatten die besten Chancen nach Wiederbeginn, konnten sie aber nicht nutzen. In der 68. Minute war es dann Sobiech vorbehalten, die allerletzten Zweifel am Einzug der Hannoveraner in die Gruppenphase zu beseitigen. Der erst kurz zuvor für Schlaudraff eingewechselte Pole schloss eine sehenswerte Kombination über Huszti und Rausch zum 3:1 ab.

Doch auch dieser Treffer sollte noch nicht der Schlusspunkt sein. Die Roten hatten Gefallen am Toreschießen gefunden und gaben sich erst zufrieden, nachdem Sobiech auf Vorlage von Abdellaoue und Huszti nach einem Lupfer von Hiroki Sakai mit ihren jeweils zweiten Treffern den 5:1-Endstand markiert hatten.

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