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Remis reicht dem VfB

FC Dinamo Moskva - VfB Stuttgart 1:1
Nach Druckphase der Russen erstickte Ibišević (64.) die Hoffnungen der Hausherren, die durch Kokorin (77.) noch ausglichen.

Der VfB steht verdient in der Gruppenphase der UEFA Europa League
Der VfB steht verdient in der Gruppenphase der UEFA Europa League ©AFP/Getty Images

Nach dem 2:0-Heimsieg in den Play-offs zur UEFA Europa League sicherte sich der VfB Stuttgart durch ein 1:1 beim FC Dinamo Moskva den Einzug in die Gruppenphase. Nach der erwarteten Drangphase der Gastgeber zu Beginn konnte sich Stuttgart freischwimmen und ging durch Vedad Ibišević (64.) in Führung. Mehr als den Ausgleich von Aleksandr Kokorin (77.) brachte Dinamo nicht mehr zustande.

Gegenüber der 0:1-Auftaktniederlage am Wochenende in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg hatte Bruno Labbadia zwei Wechsel in der Startelf vorgenommen: Gotoku Sakai und Shinji Okazaki spielten anstelle von Tim Hoogland und Ibrahima Traoré.

Natürlich spielten die Hausherren gleich nach vorne und verzeichneten direkt zwei Schussgelegenheiten durch Kevin Kuranyi und Balász Dzsudzsák, der auch nach zehn Minuten mit seinem Versuch nur knapp den Kasten verfehlte. Richtig eng wurde es nach einer knappen Viertelstunde, als Arthur Boka den Schuss von Kokorin abfälschte, aber Sven Ulreich auf dem Posten war und den Ball aufnehmen konnte.

Mitte der ersten Hälfte wussten die Schwaben die Räume, die sich durch Dinamos zahlreiche Offensivaktionen boten, besser zu nutzen, so dass Okazaki – wenn auch etwas zufällig – frei zum Schuss kam, Anton Shunin aus kurzer Distanz aber nicht überwinden konnte. Knappe fünf Minuten danach musste Martin Harnik mitansehen, wie sein Abschluss aus fünf Metern vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Dinamo blieb zwar feldüberlegen und hatte mehr Ballbesitz, doch die besten Gelegenheiten in Hälfte eins gab es für den Bundesligist.

Nach dem Seitenwechsel gab es gleich mal eine Schocksekunde für den VfB, als Christian Noboa mit einem Lupfer von der Strafraumgrenze aus die Latte traf – Ulreich war bereits geschlagen. Danach flachte das Spiel deutlich ab, bis zum Paukenschlag in Minute 64: Tamas Hajnal suchte und fand Ibišević mit einem langen Pass, den der VfB-Stürmer mit der Brust verarbeitete und dann humorlos ins Gehäuse beförderte. Noch am Wochenende hatte er einen Elfmeter und den Nachschuss vergeben, jetzt war der Bosnier der gefeierte Held.

Mit diesem Treffer war die Paarung aufgrund des Hinspiels eigentlich entschieden, denn nun hätten die Russen vier Tore benötigt. Ihre Körpersprache verdeutlichte schnell, dass sie daran selber nicht glaubten. Zum Ausgleich sollte es dennoch noch reichen, denn Vladimir Granat ließ Sakai einfach stehen und brachte von der linken Seite eine eigentlich zu lange Flanke herein, die vom eingewechselten Pavel Nekhaychik mit dem Fuß zurück vor das Tor gelegt wurde, wo sie Kokorin dann zum 1:1 zu nutzen wusste (77.). Mehr aber sollte nicht mehr passieren, so dass der VfB aufgrund der besseren Effizienz in der Gruppenphase steht.