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Erleichterte Schalker feiern Weiterkommen

Nach dem vorzeitigen Einzug in die nächste Runde der UEFA Europa League herrschte beim FC Schalke 04 natürlich vor allem Erleichterung, während der FC Steaua Bucureşti noch nicht aufgegeben hat.

Erleichterte Schalker feiern Weiterkommen
Erleichterte Schalker feiern Weiterkommen ©UEFA.com

Die Spieler des FC Schalke 04 verließen nach dem verdienten 2:1-Sieg gegen den FC Steaua Bucureşti zufrieden das Stadion – im Gegensatz zu den Gästen. S04-Torwart Lars Unnerstall störte sich nur am einzigen Gegentor. Torschütze Kyriakos Papadopoulos war glücklich über seinen wichtigen Treffer. Klaas-Jan Huntelaar lobte Mitspieler Raúl González, während sein Trainer, Huub Stevens, die Reaktion nach dem 1:1 hervorhob. Sein Gegenüber Ilie Stan schaute trotz der Niederlage positiv in die Zukunft. Steaua-Abwehrspieler Geraldo Alves glaubt ebenfalls noch an ein Weiterkommen.

Lars Unnerstall, Torwart FC Schalke 04
Die erste halbe Stunde haben wir begonnen wie die Feuerwehr, da hatten wir glaube ich zwölf Ecken oder so. Leider haben wir da nur ein Tor draus gemacht. Und die letzten 15 Minuten haben wir dann nachgelassen, haben im Mittelfeld den Zugriff nicht mehr so bekommen, wie wir es wollten. Wir kriegen dann das Tor. Für mich war das sehr ärgerlich, aber das haben sie gut herausgespielt, das muss man sagen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann keinen Zweifel daran gelassen, dass wir das Spiel gewinnen. Jetzt reisen wir noch zu Maccabi [Haifa FC], um dort auch zu gewinnen. Und dann werden wir sehen wer kommt. Wer ist mir egal – Hauptsache wir gewinnen.

Kyriakos Papadopoulos, Abwehrspieler FC Schalke 04
Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und sind jetzt sehr glücklich, dass wir gewonnen haben und weiter sind. Ich bin sehr froh, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Es war ein schönes Gefühl in der Europa League zu treffen. Schön auch, dass Raúl noch das zweite Tor gemacht hat und wir damit sicher Erster sind. Jetzt reisen wir noch nach Haifa. Auch da werden wir alles geben, um zu gewinnen. Danach hoffe ich dann auf einen Gegner, den wir schlagen können. Aber eigentlich sind wir gut genug, jeden zu besiegen.

Klaas-Jan Huntelaar, Stürmer FC Schalke 04
Ich wusste gar nicht, dass das heute mein 50. Spiel in einem UEFA-Wettbewerb war – ein schönes Jubiläum. Ich glaube das war auch ein ganz gutes Spiel, auch wenn natürlich immer noch mehr möglich ist. Ich hatte einige gute Chancen, leider konnte ich daraus kein Tor machen. Zumindest war ich dann am Tor von Raúl beteiligt. Es ist großartig neben ihm zu spielen. Er hat sehr viel Erfahrung und spielt sehr clever. Das Tor von Steaua war ihre einzige Torchance und kam sehr überraschend. Aber danach haben wir sie unter Druck gesetzt und verdient gewonnen.

Huub Stevens, Trainer FC Schalke 04
Wir haben in den ersten 25 Minuten sehr gut gespielt. Vor allem aus unseren zahlreichen Ecken haben wir aber leider zu wenig gemacht. Mit der Ausbeute war ich nicht zufrieden. Der Ausgleich fiel wie aus dem Nichts. So eine Situation ist für eine Mannschaft nicht ganz einfach, ein unglückliches Gegentor kann einen Knacks geben. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, was wir drauf haben. Der Sieg geht in Ordnung. Wir haben uns für die K.-o.-Runde qualifiziert, das war unser Ziel.

Ilie Stan, Trainer FC Steaua Bucureşti
Wir hätten auf Schalke bestehen können. Es wäre aus meiner Sicht möglich gewesen, zu punkten. Das Tor von Raúl resultierte aus einem individuellen Fehler. Dieser hat uns ein Erfolgserlebnis gekostet. Wenn wir es nicht schaffen, solche Fehler abzustellen, wird es für uns schwer, solche Duelle positiv zu entscheiden. Dass wir trotz der Niederlage weiter im Rennen sind, stimmt mich positiv. Im abschließenden Match gegen Larnaca müssen wir jetzt unbedingt gewinnen, um eine Chance auf die K.-o.-Runde zu haben.

Geraldo Alves, Abwehrspieler FC Steaua Bucureşti
Das Ergebnis ist alles in allem nicht schlecht. Wir haben immer noch die Chance die nächste Runde zu erreichen, weil [AEK] Larnaca [FC] gewonnen hat [2:1 gegen Maccabi Haifa FC]. Wir haben sehr schlecht angefangen, obwohl wir uns darauf eingestellt hatten, dass sie mit viel Druck kommen vor ihren eigenen Fans. Wir haben aber eine ganze Reihe sehr junger Spieler, die es noch nicht so gewohnt sind, solche großen Spiele zu spielen. Das 1:0 von Schalke hat uns dann irgendwie etwas vom Druck befreit und wir haben auf einmal besser gespielt. Ich selbst hatte keine Angst gegen Leute wie Raúl oder Huntelaar zu spielen. Es war eher zusätzliche Motivation. Ich sehe sie ja sonst auch nur im Fernsehen. Insgesamt war unsere Abwehrleistung, glaube ich, okay.

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