Salzburg ohne Angst vor PSG
Mittwoch, 30. November 2011
Artikel-Zusammenfassung
Mit dem 6:0-Sieg in der Liga im Rücken gab sich Jakob Jantscher vom FC Salzburg vor dem entscheidenden Spiel in Gruppe F gegen Paris Saint-Germain FC selbstbewusst.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Mittelfeldspieler Jakob Jantscher vom FC Salzburg bekräftigte vor dem Spiel gegen Paris Saint-Germain FC in der UEFA Europa League, dass sich das Team "vor keinem großen Gegner fürchten müsse". Für die Österreicher geht es um den Einzug in die Runde der letzten 32.
Nachdem die Salzburger in Gruppe F nur drei Punkte vom zweiten Platz trennen und die Pariser das einzige Team sind, welches sie noch erreichen können, geht es um alles oder nichts. Die Mannschaft von Antoine Kombouaré hat sich im Sommer im Kampf um die französische Meisterschaft nochmals erheblich verstärkt, doch Jantscher ist nach dem 6:0-Erfolg gegen Kapfenberger SV vom Wochenende zuversichtlich.
"Das letzte Spiel gegen Kapfenberg war perfekt, gerade unsere Durchschlagskraft im Angriff war beeindruckend", so der 22-jährige Angreifer, der im Sommer 2010 von seinem Heimatklub SK Sturm Graz in die Mozartstadt wechselte. "Die Atmosphäre in den letzten Trainingseinheiten war viel besser als noch vor ein paar Wochen, und wir müssen uns in unserem Stadion vor keinem Team fürchten. Die Ausgangslage ist klar - wir müssen morgen gewinnen und wir werden unser Bestes geben. Ich habe ein ganz gutes Gefühl."
Das Selbstvertrauen ist beim PSG nach der 0:3-Niederlage gegen Olympique de Marseille am Sonntag deutlich angekratzt, doch Salzburgs Trainer Ricardo Moniz ist sich der Stärke des Gegners bewusst. "Paris hat extrem viel Qualität", so der Niederländer. "Sie mussten zwar in den letzten Tagen einen Rückschlag hinnehmen, aber sie sind immer noch ein absolutes Spitzenteam. Wir müssen geduldig sein und auf unsere Chance lauern. Noch ist nichts verloren."
Die Franzosen wollen dagegen alles daran setzen, die jüngste Niederlage in der Ligue 1 schnell vergessen zu machen. "Wir sind Profis und wir wissen, dass jedes Team auch mal einen schlechten Tag hat", so der defensive Mittelfeldspieler Mohamed Sissoko. "Wir müssen das Spiel in Marseille vergessen, und wenn wir in Salzburg nun punkten, dann ist alles wieder gut. Jedes gute Team weiß, wie man sich nach einer Niederlage erholt, und ich bin mir sicher, dass wir genug Qualität haben, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren."
Kombouaré hat den "ermüdeten" Sommerneuzugang Javier Pastore zu Hause gelassen, verspricht aber, dass der ehemalige offensive Mittelfeldspieler von US Città di Palermo in den kommenden Ligaspielen "noch besser" zurückkommen werde. "Wir haben hoffentlich unsere Lehren aus dem Spiel gegen Marseille gezogen, und ich kann Ihnen versichern, dass die Niederlage in den Köpfen der Spieler keine Rolle mehr spielt", war sich der Trainer sicher. "Wir wollen uns für die nächste Runde in der Europa League qualifizieren, und nur daran denken wir."