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RSC ist gegen Sturm klarer Favorit

Der belgische Tabellenführer kann gegen den österreichischen Meister vorzeitig den Aufstieg fixieren. Trotz der Außenseiterrolle peilt die Mannschaft von Franco Foda aber dennoch ein Unentschieden an.

Vermeidbare Eigenfehler waren in Graz der Grund für die Tore, die Sturm bekam
Vermeidbare Eigenfehler waren in Graz der Grund für die Tore, die Sturm bekam ©Getty Images

Der SK Sturm Graz muss in der vierten Runde der UEFA Europa League auswärts beim RSC Anderlecht bestehen. Das Hinspiel im Liebenauer Stadion wurde glatt mit 0:2 verloren, die Rollenverteilung im Constant Vanden Stock Stadion ist daher eindeutig. Die Zielvorgabe des österreichischen Meisters lautet aber dennoch Remis.

"Wenn wir so spielen wie in der zweiten Hälfte gegen Anderlecht und dem Gegner keine solchen Geschenke machen, ist durchaus ein Punkt drinnen. Das ist auch unser erklärtes Ziel", meinte Trainer Franco Foda vor dem Abflug nach Brüssel. Im Gegensatz zur verpatzten Generalprobe gegen den SK Rapid Wien stehen ihm nun wieder Milan Dudić und Manuel Weber zur Verfügung. Ausfallen wird noch immer Jürgen Säumel, Christian Gratzei und klarerweise auch der gesperrte Thomas Burgstaller.

Ein Problem könnte der angeschlagene mentale Bereich der Schwarz-Weißen werden. Manchmal spielen sie gut, manchmal ist Sturm am Feld gar nicht vorhanden. Bei der 2:3-Niederlage gegen Rapid war man die ersten 80 Minuten klar unterlegen und auch schon mit drei Treffern im Rückstand. Danach ging aber ein Ruck durch die Mannschaft – und fast gelang auch noch der Ausgleich. Foda will um jeden Preis vermeiden, dass sich sein Team schon vor dem Spiel als unterlegen sieht: "Wir sind mit Anderlecht auf Augenhöhe, das werde ich meinen Spielern klarmachen."

Sein Gegenüber Ariël Jacobs zittert nur um den angeschlagenen Stürmerstar Dieudonné Mbokani. Mit Milan Jovanović, Matías Suárez und Guillaume Gillet besitzt er aber ohnehin noch ausreichend Offensiv-Kraft. Im Cup blamierte sich sein Team vor kurzem gegen den Drittligisten Rupel Boom mit 2:1 – schon am Wochenende wurde aber mit einem eindrucksvollen 4:0 über K. Lierse SK der Normalzustand des belgischen Tabellenführers wiederhergestellt.

"Am Donnerstag haben wir ein wichtiges Spiel in unserem Kalender stehen. Natürlich wollen wir die drei Punkte gegen Sturm. Wenn wir die Sache konzentriert angehen, könnten wir uns schon vorzeitig für die nächste Runde qualifizieren", meinte Verteidiger Behrang Safari. Die vorgegebene Richtung bei Anderlecht ist also klar.

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