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Schalker wollen Larnaca nicht unterschätzen

Schalke 04 kann mit einem Sieg bei AEK Larnaca einen großen Schritt in Richtung Zwischenrunde der UEFA Europa League machen. Wer im Tor steht, entscheidet sich erst kurzfristig.

Klaas-Jan Huntelaar möchte am liebsten auch auf Zypern für Schalke jubeln
Klaas-Jan Huntelaar möchte am liebsten auch auf Zypern für Schalke jubeln ©Getty Images

Der FC Schalke 04 kann bei AEK Larnaca FC einen großen Schritt in Richtung Runde der letzten 32 der UEFA Europa League machen.

Dafür müssen die Königsblauen auf Zypern allerdings punkten. Mit vier Zählern aus zwei Spielen führen die Schalker die Tabelle der Gruppe J zwar an, doch der Vorsprung auf Schlusslicht Larnaca beträgt nur drei Punkte.

Daher gilt nach der 1:2-Heimpleite in der Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern die volle Konzentration dem dritten Gruppenspiel auf europäischer Bühne. "Spiele im Europapokal sind immer etwas Besonderes. Ich freue mich auf die Partie auf Zypern", sagte Abwehrspieler Christoph Metzelder.

Obwohl, oder gerade weil der Kontrahent für die Schalker Profis ein unbeschriebenes Blatt ist, warnte der ehemalige Nationalspieler davor, die Zyprioten zu unterschätzen. Man werde sich "mit der Mannschaft noch ausführlicher befassen" als mit einem bekannten Kontrahenten aus der Bundesliga, so Metzelder: "Ich denke, Larnaca wird ein unangenehmer Gegner für uns."

Und sein niederländischer Teamkollege Klaas-Jan Huntelaar ergänzte: "Wir dürfen dem Gegner keinen Raum geben, sie nicht kombinieren lassen." Schließlich wolle man auf Zypern mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Gruppensieg machen.

Verzichten muss der Bundesliga-Sechste dabei auf Ralf Fährmann. Der Stammtorwart hat sich bei der Niederlage am Samstag gegen den FCK eine Bänderruptur und einen Kreuzbandanriss im linken Knie zugezogen. Er wird seinem Team mindestens drei Monate nicht zur Verfügung stehen und fällt damit für den Rest der Gruppenphase aus.

Ob für Fährmann der junge Lars Unnerstall oder der erfahrene Mathias Schober auf Zypern zum Einsatz kommen wird, lässt Trainer Huub Stevens vorerst offen. "Wir besprechen noch im Trainerstab, wer den besseren Eindruck hinterlassen hat", bat der Niederländer die Öffentlichkeit um Geduld. Aufgrund seiner internationalen Erfahrung könnte der 35-jährige Schober die etwas besseren Karten haben.

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