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Sturm fehlte das gewisse Etwas

Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Lokomotiv Moskva waren beide Trainer unzufrieden. Die Spieler sahen einen Sieg in Reichweite. "Da wäre mehr drinnen gewesen", meinte Manuel Weber danach.

Besonders glücklich war Sturm-Trainer Franco Foda nach dem Spiel klarerweise nicht
Besonders glücklich war Sturm-Trainer Franco Foda nach dem Spiel klarerweise nicht ©Getty Images

"Kreativität, Qualität und Passsicherheit" fehlte dem SK Sturm Graz bei der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Lokomotiv Moskva laut Trainer Franco Foda. "Wir hatten nicht das gewisse Etwas", meinte Torschütze Imre Szabics. Das Verletzungspech durfte bei den Steirern aber nicht als Ausrede herhalten.

Franco Foda, Trainer SK Sturm Graz
Bis zum 1:1 haben wir sehr gut gespielt und sind auch verdient in Führung gegangen. Dann haben wir das Spiel aus der Hand gegeben. Schließlich hat uns Kreativität, Qualität und Passsicherheit gefehlt. Man hat auch gesehen, dass der eine oder andere Spieler von uns nicht in der Lage ist, dieses Tempo zu gehen. Ich hoffe, dass wir noch einige Punkte holen. Mit einer gewissen taktischen Grundordnung, Aggressivität und Schnelligkeit kann man an einem guten Tag gegen jede Mannschaft der Welt bestehen.

José Couceiro, Trainer FC Lokomotiv Moskva
Wir sind ein besseres Team als Sturm Graz. Die zweite Halbzeit hat mir aber überhaupt nicht gefallen. Eigentlich wollten wir noch ein Tor schießen, aber wir brachten das Spiel nicht vorwärts. So etwas ist nicht gut für mein Team, da müssen wir mehr zeigen. Wenn man in der Europa League spielt, ist es anders als wenn man in der heimischen Liga antritt. Wir haben viele junge Spieler, aber heute hätten wir ein bisschen mehr Erfahrung benötigt.

Imre Szabics, Spieler SK Sturm Graz
Wir haben aus zwei Standardsituationen zwei Tore bekommen. Das sollte nicht passieren, das wird auf diesem Niveau bestraft. Im Endeffekt hätten sie auch den dritten Treffer erzielen können. Einiges ist uns nicht gut gelungen. Wir hatten nicht das gewisse Etwas.

Joachim Standfest, Spieler SK Sturm Graz
Vielleicht haben wir jetzt das Pech, das uns in der Meistersaison erspart blieb. Das erste Tor springt vom Oberschenkel rein, beim zweiten fällt ihm der Ball genau vor die Füße. Zufrieden können wir nicht sein.

Manuel Weber, Spieler SK Sturm Graz
Es wäre mehr drinnen gewesen, wir sind in Führung gegangen, mit den Gegentoren haben wir aber unser Spiel verloren. Wir waren danach sehr unorganisiert. Das waren absolut unnötige Tore. Eigentlich fehlt nicht viel auf Mannschaften wie Lok. Wie man sehen konnte, konnten wir mithalten. Im Moment haben wir auch noch einiges an Verletzungsungspech. Es war eine bittere Niederlage. Wir wollen noch einige Spiele gewinnen, wenn wir so wie am Anfang spielen, dann ist auch einiges drinnen.

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