Stevens rüffelt seine Mannschaft
Donnerstag, 30. September 2010
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Salzburg-Trainer Huub Stevens fand nach der 0:2-Niederlage gegen KKS Lech Poznań kritische Worte für den Auftritt seiner Mannschaft und sah mangelnde Qualität als Ursache.
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Salzburg-Trainer Huub Stevens fand nach der 0:2-Niederlage gegen KKS Lech Poznań kritische Worte für den Auftritt seiner Mannschaft und sah mangelnde Qualität als Ursache. "Letzte Saison haben wir solche Spiele nachhause gebracht, heuer gelingt uns das nicht", so der Niederländer.
Huub Stevens, Salzburg-Trainer
Wir hatten in den ersten 35 Minuten das Spiel im Griff. Danach haben wir den Faden verloren und mit unnötigen Ballverlusten den Gegner aufgebaut. So etwas kann man sich auf internationalem Niveau nicht erlauben. Beim ersten Gegentreffer haben wir den Torschützen völlig frei zum Kopfball kommen lassen. Lech war konzentrierter und disziplinierter als wir. Letzte Saison haben wir solche Spiele nachhause gebracht, heuer gelingt uns das nicht. Wir hatten auch im zweiten Durchgang Torchancen, da wollten wir nicht gleich volles Risiko nehmen. An den Einzug in die nächste Runde haben wir nie gedacht. Wir haben unheimlich starke Gegner. Wir haben nicht die gleiche Qualität wie letzte Saison.
Jacek Zieliński, Lech-Trainer
Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir freuen uns, dass wir jetzt in der Gruppe in einer guten Position sind. Wir wussten, dass Salzburg in der Offensive Probleme hat. Es ist aber trotzdem eine gute Mannschaft. Sie hatten vor der Pause mehr vom Spiel, dann sind wir aber ganz anders hinausgegangen. Das war ein magischer Moment. Fußball ist nicht Eiskunstlaufen. Da geht es nicht um Noten oder ums Schönspielen, sondern um Tore, und die haben wir gemacht.
Dietmar Beiersdorfer, Salzburg-Sportdirektor
Dieses Spiel musst du nicht verlieren. Ich hatte eigentlich von Beginn an das Gefühl, dass wir die Partie im Griff haben. Aber wir machen einfach noch immer zu viele Fehler, vor allem in den entscheidenden Phasen.
Christian Schwegler, Salzburg-Verteidiger
Das Tor direkt nach der Halbzeit aus dem Eckball hätte uns nicht passieren dürfen. Nach dem 0:1-Rückstand war es für uns sehr schwierig. Wir haben versucht, mehr nach vorne zu machen und offensiver zu spielen. Dann haben wir leider das ärgerliche zweite Tor bekommen. Die Atmosphäre im Stadion hat uns nicht abgelenkt, sondern motiviert. Wir stehen jetzt mit dem Rücken zur Wand.