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Nichts mehr anbrennen lassen

Der VfB Stuttgart nimmt einen 3:2-Vorsprung in das Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League gegen Molde FK.

Timo Gebhart und der VfB Stuttgart wollen auch im Rückspiel die Oberhand behalten
Timo Gebhart und der VfB Stuttgart wollen auch im Rückspiel die Oberhand behalten ©Getty Images

Doch solch ein Hinspielresultat ist nun zu Hause ein wenig trügerisch. Daher ist auch für Trainer Christian Gross klar, wo die Priorität liegt: "Wir wollen entschlossen nach vorne spielen, aber vor allem kein Gegentor bekommen." Klar, denn dann wäre der VfB auf jeden Fall in der Play-off-Runde. Im Hinspiel konnten die Norweger zwei Mal eine Führung des Bundesligisten ausgleichen, erst auf das 3:2 von Martin Harnik in der 82. Minute hatten sie keine Antwort mehr parat. Gross' Fazit ist dann auch nicht wirklich überraschend: "Wir haben im Hinspiel vorne vieles richtig gemacht, hinten aber noch Abstimmungsschwierigkeiten gehabt. Ich hoffe, dass wir da jetzt einen Schritt weiter sind."

In der norwegischen Liga liegt Molde nach 19 von 30 Spieltagen auf dem 13. Rang. Darin sieht Gross eine Gefahr: "Für die Mannschaft von Molde sind die Spiele gegen uns absolute Highlights. Sie werden alles versuchen. In der Meisterschaft hat Molde nichts mehr zu gewinnen. Wir müssen also hochkonzentriert sein. Es wäre fatal, wenn wir ausscheiden würden, nachdem wir uns diese Chance, Europa League zu spielen, in der Rückrunde so hart erarbeitet haben."

Allerdings wird der Schweizer Übungsleiter auf eine Reihe von Akteuren verzichten müssen. Matthieu Delpierre (Aufbautraining nach Patellasehnen-Operation) und Elson (Reha nach Knieoperation) haben schon abgewunken und auch Stefano Celozzi probierte es am Mittwoch im Vormittagstraining zwar, musste dann aber mit einer Muskelverhärtung den Trainingsversuch vorzeitig beenden. "Ich will so schnell wie möglich wieder mit der Mannschaft trainieren", so Celozzi. "Normalerweise dauert der Heilungsverlauf bei einer solchen Verletzung sieben bis zehn Tage." An seiner statt wird wohl Christian Träsch rechts verteidigen, während die WM-Fahrer Serdar Tasci und Khalid Boulahrouz immerhin schon auf der Bank sitzen sollen. Dort wird Cacau vermutlich nicht zu finden sein, denn die Verletzung, unter der er in Südafrika litt, macht ihm immer noch zu schaffen. Trotzdem dürfte alles andere als ein Weiterkommen der Schwaben in die Rubrik "Überraschung" fallen.

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